Videoprojektoren: Hoch auflösende im Kommen
Inhaltsverzeichnis
- 1. 2005 - das Jahr von HD?
- 2. Wo gibt es denn nun diese hohe Auflösung?
- 3. HD-Projektor zukunftssicher?
- 4. Die Testkandidaten im Detail
- 5. Installation
- 6. Praxistests
- 7. Praxistests, Fortsetzung
- 8. Sanyo PLV-Z3
- 9. Im Betrieb
- 10. Qualität in Aktion
- 11. Qualität in Aktion, Fortsetzung
- 12. Epson EMP-TW200H
- 13. Los geht's...
- 14. HD-Videos
- 15. Hitachi PJ-TX10 und PJ-TX100
- 16. Vergleich
- 17. Vergleich, Fortsetzung
- 18. NEC HT410
- 19. Testbilder und Filmtests
- 20. Testbilder und Filmtests, Fortsetzung
- 21. Fazit

Die erste Welle der 16:9-Videoprojektoren ebbt inzwischen ab. Jetzt tauchen neue Modelle auf, die alle in der Lage sind, HD-Signale (High Definition, hoch auflösend) anzuzeigen. HD ist eigentlich eine allgemeine Bezeichnung für alle Arten von Signalen, deren Auflösung höher ist als die von Standard-Videobildern mit einer Auflösung von 720 Pixeln Breite mit 480 Zeilen (analoges NTSC) oder 576 Zeilen (analoges PAL). Im Moment gibt es keinen echten HD-Standard. Lediglich bei den digitalen Übertragungsstandards etablieren sich langsam ATSC in Nordamerika und DVB in Europa und Asien. Um die Unterschiede zwischen einem NTSC 525-Zeilen- oder PAL 625-Zeilen-Signal und dem HDTV-Format besser zu verstehen, muss man bedenken, dass die Auflösung sowohl horizontal als auch vertikal doppelt so hoch sein kann. Daher ist das Bild in Bezug auf die Auflösung bis zu viermal größer als beim bekannten Analog-Verfahren.
HDMI-Anschluss: Ein Stecker für HD-Video und Dolby-Mehrkanal-Sound
Um HD-Bilder anzeigen zu können, müssen Videoprojektoren 720p- und 1080i-kompatibel sein, aber sie müssen auch über HDMI-, DVI- oder YUV-Anschlüsse verfügen. HDMI (High Definition Multimedia Interface) wurde 2003 von der HDMI Working Group entwickelt, deren Mitglieder Sony, Hitachi, Silicon Image, Philips und Toshiba sind. Der HDMI-Anschluss, welcher kompakter ist als der DVI-Anschluss, überträgt digitale Daten mit einer Bandbreite von mehreren Gigabit pro Sekunde und schafft Auflösungen von 1920x1080 Pixeln (HDTV) ohne Kompression. Videosignale können außerdem in 1080i, 720p, 576p, 480p etc. (p=progressive, i=interlaced) vorliegen - mit anderen Worten: in allen gängigen Formaten. Und HDMI überträgt auch Audiosignale wie Multichannel-Dolby Digital und DTS von Video-DVDs, aber auch von Audio-CDs, Super Audio CDs und Audio-DVDs. Es ist so eine Art digitaler Super-SCART-Anschluss.
Im Unterschied dazu überträgt DVI (Digital Video Interface) von Grafikkarten nur die Bilddaten, dafür aber wahlweise analog und/oder digital.
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