Anmelden / Registrieren

Vier CD-Brenner im Test

Vier CD-Brenner im Test
Von

Die Geschwindigkeit eines CD-Brenners beim Lesen und Schreiben ist nicht mehr das einzige Kriterium, an dem man seine Kaufentscheidung festnageln soll. Heutzutage zählt die Fähigkeit des Brenners, mit kniffligen Kopierschutzmechanismen zurecht zu kommen.

Software-Produzenten sollten sich eigentlich an Standards halten. Diesen müssen Daten- und Audio-CDs entsprechen, so dass man von praktisch jeder Daten-CD mit einem handelsüblichen CD-RW-Laufwerk ein Backup erstellen kann. Soweit zur Theorie. Einige der neuen Schutzmechanismen, die bei kommerziellen Softwareprodukten zum Schutz der Produktrechte eingesetzt werden, operieren außerhalb der von Sony und Philips etablierten Industriestandards für Daten- und Audio-CDs, wie sie im "Red Book" beziehungsweise "Orange Book" festgehalten sind. Diese Tatsache stellt natürlich eine Herausforderung für den durchschnittlichen Benutzer eines CD-RW-Laufwerks dar. Von einigen Daten-CDs kann selbst mit der simpelsten Brennersoftware leicht ein Backup erstellt werden, während fortschrittlichere Kopierschutzmechanismen ausgefeiltere Backup-Software erfordern. Simple Kopierschutzverfahren zielen vor allem darauf ab, unerlaubte Gelegenheitskopien zu verhindern. Auf der anderen Seite des Spektrums finden sich die "Brute-Force"-Methoden einiger Software-Hersteller, die mit allen verfügbaren Mitteln jeglichen Kopierversuch unterbinden wollen.

Damit hat sich die Situation innerhalb von nur wenigen Jahren erheblich gewandelt: Vor gar nicht allzu langer Zeit waren die meisten Software-CDs noch ungeschützt und recht einfach zu kopieren.

Einige Unternehmen haben sich für einen anderen Weg entschieden: Sie setzen nicht auf Schutzmechanismen, verlassen sich jedoch auf die Verwendung von Aktivierungsschlüsseln und Seriennummern als Schutzverfahren. Doch solche Verfahren sind aufgrund der Weitergabe von persönlichen Registrierungsinformationen über das Internet auf Widerstand der Anwender gestoßen. Nichts zeigt dies deutlicher als die aktuellen Versionen von Microsofts Windows XP und Office XP. Microsoft ist nicht die einzige Firma, die sich einem Bombardement von Beschwerden ausgesetzt sieht - auch einige Spiele-Entwickler, die sich auf diesen Kopierschutz verlassen, sind vergleichbar angegriffen worden.

Es gibt keine Kommentare.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden