Bericht: Virtualisierung und Datenrettung
Inhaltsverzeichnis
- 1. Virtuell statt physisch
- 2. Bestandsaufnahme: Virtualisierung und Datenverlust
- 3. Ursachen von Datenverlust
Backup und Datenrettung bei virtuellen Systemen, das klingt nach haarsträubender Komplexität. Streicht man aber in Gedanken einfach das Wort virtuell, kommt man dem tatsächlichen Aufwand schon sehr nahe.
Die Virtualisierung trifft bei kleinen wie großen Unternehmen auf reges Interesse, denn sie erlaubt es, bestehende Hard- und Software effizient auszunutzen und legt die Grundlagen für den Einstieg in Cloud Computing. Server-Virtualisierung steht laut einer Umfrage von InformationWeek Research bei vielen IT-Managern hoch im Kurs. Ein Viertel aller Befragten will sogar aufs Ganze gehen und dieses Jahr 75 bis 90 der jeweiligen Unternehmens-Server virtualisieren. Die Liste der Gründe, warum das geschehen soll, umfasst dabei stets die gleichen Punkte: Den Befragten geht es vor allem um hohe Verfügbarkeiten, mehr Flexibilität und Vorteile bei der Datenrettung.
Besonders der letzte Punkt lässt aufhorchen, denn virtualisierte Systeme erlauben zwar eine intelligentere Datenverwaltung, gehen aber mit einer höheren Komplexität einher und erfordern damit vom Administrator ein gerütteltes Maß an Know-How. Es gilt, die Software für Verwaltung und Automatisierung zu beherrschen und mit Bedacht vorzugehen, da sich virtuelle Maschinen mit einem Mausklick installieren, verschieben und neu konfigurieren lassen. Ein übereilter Mausklick oder eine ausgefallene Hardware-Komponente können dann im Ernstfall gleich mehrere Funktionen auf Anwenderseite lahm legen.
Um ein Backup ihrer Systeme kümmert sich jedoch nur ein Bruchteil der Unternehmen. Das US-amerikanische Magazin Informationweek fand heraus, dass nur die Hälfte der befragten Unternehmen mindestens wöchentlich ein Backup für alle ihre virtuellen Server erstellt. Bei 22 Prozent wird sogar weniger als die Hälfte der virtuellen Server wöchentlich gesichert. Vor dem Hintergrund, dass kleine wie große Unternehmen inzwischen so stark auf elektronische Daten und ihre Verarbeitung angewiesen sind, dass sie sich längere Ausfallzeiten nicht mehr leisten können, macht sich das gar nicht gut. Laut Forrester Reserach und dem Disaster Recovery Journal liegen die durchschnittlichen Kosten für den Ausfall wichtiger IT-Systeme bei umgerechnet fast 110.000 Euro pro Stunde. Doch wie ist es eigentlich um die Sicherheit von virtuellen Systemen bestellt, welche Probleme sind denkbar und wie steht es um den Ausfallschutz? Diesen Themenkomplex wollen wir im Folgenden ansprechen.
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Schöner Beitrag, über Cloud Computing würde ich nie ein Backup fahren ist mir persönlich zu unsicher!