Vergleich von Verbrechen in der realen Welt und im Internet
Sämtliche Online-Versionen dieser Delikte bieten den organisierten Kriminellen eine Reihe von Vorteilen:
Die Kriminellen brauchen physisch nicht in Erscheinung zu treten, um das Verbrechen begehen zu können. Die Verbrechen können auch über Ländergrenzen hinweg begangen werden - so kann jemand in Russland ohne Weiteres ein Verbrechen in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien oder in anderen Ländern begehen. Mithilfe von Computern können die Verbrechen automatisiert, mit hoher Geschwindigkeit und bei einer großen Zahl von Opfern begangen werden. Die Ermittlung und Verfolgung werden dadurch erschwert.| Schutzgelderpressung
In der Vergangenheit wurden Ladenbesitzer gegen die Androhung von Raubüberfällen und Brandstiftung zur Zahlung von Schutzgeldern an kriminelle Banden erpresst. |
Online-Erpressung
Heute erpressen organisierte Kriminelle Schutzgelder von eBusiness-Betreibern, die sich so den Schutz ihrer Online- Shops vor einer Software- Attacke erkaufen. |
| Bankraub
Herkömmlicher Bankraub: Eine Bande raubt eine Bankfiliale aus bzw. überfällt einen Geldtransporter. |
Hacking
Hacker brechen in die Computersysteme einer Bank ein und überweisen mithilfe elektronischer Zahlverfahren Geld. |
| Kreditkartenbetrug
Kriminelle stehlen Kreditkartenabrechnungen oder Rechnungen von Versorgungsbetrieben aus Papierkörben und nehmen in betrügerischer Absicht die Identität des Opfers an. |
Sniffer-Programme
Internetkriminelle installieren auf dem Computer ihres Opfers einen Tastaturprotokollierer, der Anmeldenamen und Kennwörter aufzeichnet und zurückschickt. Diese Daten können dann für Betrugsdelikte verwendet werden. |
| Betrug mit fingierten Aktien
Kriminelle geben sich als Aktien-Broker aus und verkaufen am Telefon Aktien zu überhöhten Preisen bzw. Aktien von Firmen, die überhaupt nicht gelistet sind. |
"Pump and Dump"
Aktienbetrug Kriminelle kaufen Aktien von Unternehmen und platzieren auf Aktien-Websites falsche Nachrichten über diese Unternehmen, um den Aktienpreis künstlich hoch zu treiben und die Aktien dann mit Gewinn verkaufen zu können. |
| Einbrecher/Trickbetrüger
Trickbetrüger klingeln an Wohnungstür und geben Vertreter eines seriösen Unternehmens zu sein. In der Zwischenzeit bricht ein Komplize durch die Hintertür ein und stiehlt Wertgegenstände. |
Viren
Dieser Vorgang funktioniert auch online. Dabei wird die Hintertür eines PCs mithilfe illegaler Hacking-Funktionen geöffnet, die Viren können sich ungehindert verbreiten und den Rechner infizieren. In jüngster Zeit werden die Systeme mit pornografischen Abbildungen infiziert, die von den Eindringlingen illegal auf diese Systeme heruntergeladen werden. |
| Telefonbetrug
Kriminelle rufen ihre Opfer an und fordern sie unter dem Vorwand, sie seien Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung einer Bank, zur Angabe von Kreditkartennummern, sicherheitsrelevanten Informationen oder Kennwörtern auf. |
Phishing
Phishing-Mails navigieren das Opfer auf die Website des Kriminellen, die wie die Site einer Bank aufgebaut ist und das Opfer zur Eingabe von Kreditkartennummern, PINs oder sicherheitsrelevanten Informationen auffordert. Diese Daten werden dann gespeichert und können vom Kriminellen beliebig verwendet werden. |
| Teenager als Drogenschmuggler
Organisierte Drogendealer missbrauchen Kinder und Jugendliche als Geld-, Waffenoder Drogenboten zwischen Banden und Abnehmern. |
Kinderarbeit im Internet
Organisierte Kriminelle werben Skript-Kids und jugendliche Hacker an, um über sie Online-Waffen für Schutzgelderpressungen und betrügerische Hacking-Attacken im Internet bereitzustellen und einzusetzen. |
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