Google WorldSense: VR-Brillen brauchen kein Smartphone

Auf der I/O-Konferenz hatte Google nicht nur Neuerungen rund um sein Android-Betriebssystem und Künstliche Intelligenz zu vermelden, sondern überdies auch mit WorldSense ein neues Projekt vorgestellt, das zu leistungsfähigen VR-Brillen führen soll. Dazu setzt die Softwareschmiede auf die Anfang des Jahres von Qualcomm vorgestellte Snapdragon-835-VR-Plattform.

Damit geht Google einen neuen Weg, denn sowohl das Cardboard, jene einfache VR-Brille, die aus Pappe zusammengefaltet werden konnte, als auch die Daydream-Brille, die im Herbst letzten Jahres auf den Markt gebracht wurde, benötigen ein Smartphone um genutzt werden zu können. Bei den WorldSense-Pendants werden dagegen Prozessor und Display fest in der Brille verbaut. Dank der für die erweiterte Realität bestimmten Tango-Technologie kann zudem auf externe Sensoren verzichtet werden.

Als erste Partner konnte Google bereits HTC und Lenovo gewinnen, die gegen Jahresende mit entsprechenden WorldSense-VR-Brillen den Markt betreten wollen.


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