Samsung führt den VR-Markt an

Die virtuelle Realität und die für ihren Besuch benötigten Brillen gehörten zu den großen Trends des vergangenen Jahres, allerdings deutete sich schon vor Jahresende an, dass sich die Erwartungen der Hersteller nicht unbedingt in den Verkaufszahlen widerspiegeln werden. Dementsprechend wurden die meisten VR-Brillen nicht von einem Novizen, sondern von Samsung verkauft.

Die Koreaner konnten ihre Gear VR insgesamt rund 4,51 Millionen mal verkaufen. Danach folgt Sony. Die PSVR kam zwar erst relativ spät auf den Markt, wurde aber zu einem vergleichsweise günstigen Preis angeboten und kann mit der bestehenden Playstation-4-Hardware genutzt werden, was immer noch 750.000 Nutzer überzeugte.

Auf Platz drei folgt HTC. Die Vive ist sicherlich die aktuell leistungsfähigste VR-Brille, die sich mit einer Reihe von Zusätzen erweitern lässt. Dazu zählen etwa der eigenen Controller, aber auch ein Modul, mit dem sich die Brille kabellos nutzen lässt. Sie scheint sich in den letzten Wochen des vergangenen Jahres besonders gut verkauft zu haben, denn am Jahresende sollen insgesamt 420.000 Exemplare einen Abnehmer gefunden haben. Noch im Oktober deutete ein Bericht auf ein begrenztes Interesse und nur 140.000 verkaufte Brillen hin.

Auf Rang vier der meistverkauften VR-Brillen folgt bereits Googles DayDream View, die erst im November auf den Markt kam und sich bis Jahresende immerhin noch 260.000 Mal verkaufte. Damit überflügelte die Google-Brille sogar noch die Oculus Rift, die zwar bei vielen immer noch als Inbegriff für eine VR-Brille steht, aber letztlich nur 240.000 Abnehmer fand. 

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