Mobiltelefon installiert Malware

14:40 - Mittwoch, 10. März 2010 von Marcel Binder - quelle: Panda Security

Der Computer einer Mitarbeiterin des Sicherheitsunternehmens Panda Security wurde mit Malware infiziert, nachdem ein neu ausgeliefertes Telefon mit dem Rechner verbunden wurde.

Offenbar kann man auch bei einem Neukauf eines Geräts nicht sicher sein, dass das erworbene Produkt frei von Viren, Trojanern oder Bots ist. Diese Erfahrung musste eine Mitarbeiterin des spanischen Sicherheitsunternehmens Panda Security machen. Nach dem Erwerb eines neuen HTC Magic, das über Vodafone vertrieben wird, schloss sie dieses an ihren Computer an woraufhin der installierte Virenscanner Alarm schlug.

Eine Analyse hat ergeben, dass sich auf der mitgelieferten und bereits im Telefon installierten SD-Karte unter anderem der Mariposa-Bot befindet, der seit Ende 2008 über 13 Millionen Computer zu sogenannten „Zombies“ machte. Die Hintermänner des Botnetzes wurden unlängst von der spanischen Polizei festgenommen.

Doch neben dem Mariposa-Bot fand der Panda Security Techniker Pedro Bustamente noch den Computerwurm Conficker der weltweit ebenfalls mehrere Millionen Computer infizierte und tausende lahm legte. Weiterhin befand sich auf der SD-Karte noch ein Trojaner, der Passwörter für das Online-Spiel Lineage abgreifen soll.

Ob dies ein Einzelfall ist oder noch weitere Mobiltelefone mit infizierten Speicherkarten im Umlauf sind, ist derzeit nicht bekannt. Ebenfalls unklar ist, wie die genannten Schädlinge auf die Speicherkarten gelangen konnten, wenn man davon ausgeht, dass sowohl HTC als auch Vodafone Qualitätssicherung betreiben. Sicher hingegen ist, dass das Android-Handy selbst zu keinem Zeitpunkt gefährdet war, da die genannte Malware nur Windows-Systeme infiziert.

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bluray 10/03/2010 15:25
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-0+

Einfach nur geil: Conficker!!!! Stelle man sich das mal vor, wenn die gute Frau im Datenbankbereich mit SQL-Servern schafft. Die freuen sich ganz besonders über Conficker!

HTC FTW!

babbage 10/03/2010 15:55
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-1+

oder auf ein img für werbecd's für ihre produkte (testversionen)

tumult!

iquit 10/03/2010 16:54
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-1+

Naja, ich denke, dass das nichts mit der Qualitätssicherung von Vodafone oder HTC zutun hat. Wenn dann mit der des Kartenherstellers. Vodafone kann ja nicht jedes Handy auspacken und die Karte überpüfen und HTC wird auch niemanden einstellen, damit der die ganze Zeit an nem Kartenleser steht und die Karten formatiert. Ich würde das jedoch eher für nen Werbegag halten. Zum einen hat ja deren Virenscanner sofort Alarm geschlagen und zum anderen: Frauen und Technik... *duck und weg*

Tastenchef 10/03/2010 20:00
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-1+

ja - das sehe ich auch so. werbung pur. was für ein zufall das ausgerechnet die mitarbeiterin eines av-herstellers den fund macht. noch dazu ist die karte nicht nur von einem sondern gleich von mehreren viren befallen. das sind mir ein paar zufälle zu viel.

viper2097 11/03/2010 08:26
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-0+

jap, werbegag...

oder er hat n handy erwischt was von jemanden zurückgegeben wurde dem fad war ;)

die frage is allerdings, ob sich htc und vodafone so einen werbegag einfach so gefallen lassen...

Anonymer Nutzer 11/03/2010 12:21
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-0+

Es soll sich hier um einen EINZELFALL handeln, der nur in Spanien aufgetreten ist:
http://www.mobiflip.de/2010/03/vod [...] htc-magic/
Ich habe jedenfalls keinen Trojaner oder ähnliches auf meinem HTC Magic gefunden ;-)

drno 11/03/2010 17:44
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--1+

Üff! Pandawerbung? Oder was ernstes?

bombinho 12/03/2010 06:26
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Ich denke mal der Fall war ein Konstrukt. Das Handy war ein Privatgeraet aber die gute Dame hat es auf Arbeit das erste Mal ausgepackt. Wieso erst auf Arbeit? Die Viren sind wohl bekannt und der Panda-Mitarbeiter laesst sich nicht darueber aus, welche Versionen der Viren sich auf dem Geraet befanden. Ein Profi haette sich detailierter darueber ausgelassen, es sei denn, man wollte nicht riskieren, dass Detailfragen aufkommen.
Ebenfalls bleibt unbeantwortet, ob die ensprechende Karte ausser der Schadsoftware noch andere Daten enthielt, was auf eine vorherige Nutzung schliessen lassen wuerde oder nicht, was wiederum auf eine gezielte Attacke deutet. Aber gezielt einem AV-Mitarbeiter alte bekannte Viren unterzuschieben, ist ja auch eher witzlos. Ausser es waere bekannt, dass die Standards des AV-Herstellers recht niedrig waeren, dann allerdings haette der AV-Hersteller besser die Sache nie erwaehnt.
Wie eigentlich kann es sein, dass die Panda-Admins die Nutzung von USB-Speichern an Firmengeraeten zulassen?

DHAmoKK 12/03/2010 11:00
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-0+

Moin

Dass so etwas passieren kann, habe ich aber selbst erlebt, nicht mit einer Speicherkarte, sondern mit einem digitalen Bilderrahmen. Siehe hier.

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