Vision Kit: Google setzt Papp-Kamera mit Intelligenz

Bei Google dreht sich derzeit viel ums Maschinelle Lernen. Bei seiner letzten großen Produktpräsentation zeigte der Fabrikant neben neuen Smartphones, intelligenten Kopfhörern und Lautsprechern auch Clips, eine kompakte Kamera, die ans Rever gesteckt werden kann und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz eigenständig entscheidet, wann Bilder aufgenommen werden.

Nun folgt eine weitere Kamera, die sich - ähnlich wie die erste VR-Brille des Herstellers - aus einem Pappkarton zusammenfalten lässt. Im Inneren des sogenannten Vision Kits setzt die Softwareschmiede auf einen Raspberry Pi Zero W sowie eine Raspberry Pi Camera 2, außerdem kommt ein VisionBonnet-Board zum Einsatz, bei dem Intels Movidius MA2450 als Vision Processing Unit (VPU) genutzt wird.

Damit steht die notwendige Hardware zur Verfügung, um eine Software ausführen zu können, die über eine Bilderkennung verfügt und Objekte identifizieren kann. Diese kann als Image heruntergeladen und auf einer SD-Karte installiert werden, die der Kamera auch als Speicher dient und mindestens eine Größe von vier Gigabyte umfassen soll. Zudem wird in Kürze eine kostenlose App für die Steuerung zur Verfügung gestellt.

Das Vision Kit kann für 45 Dollar vorbestellt werden und soll ab 31. Dezember zur Verfügung stehen.

Was der Nutzer damit letztlich macht, bleibt seiner Fantasie überlassen. Google will mit dem Vision Kit Bastlern ein einfaches Werkzeug für die Umsetzung ihrer zur Verfügung stellen und ganz nebenbei unter Do-it-yourself-Anhängern die künstliche Intelligenz und deren Vorzüge populärer machen.

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