VMWorld 2005: Die Zukunft wird virtualisiert
Inhaltsverzeichnis
- 1. Virtualität zeichnet Hardware-Trends Der Zukunft
- 2. Wozu überhaupt Virtualisierung?
- 3. ESX Goes AMD
- 4. Die Grenzen von VMWare

In der vergangenen Woche hielt der Software-Hersteller VMWare in Las Vegas unter dem Titel VMWorld 2005 seine Hausmesse ab. Diese wurde von mehreren professionellen Lagern akribisch beobachtet und stand ganz im Zeichen verschiedener Virtualisierungs-Technologien: Schon in Kürze wird nämlich der Betrieb zahlreicher Betriebssysteminstanzen auf nur einem physischen Computersystem ohne zusätzliche Software ermöglicht.
Vielen Lesern wird der Begriff der Virtualisierung bereits geläufig sein, denn VMWare ist hier der bekannteste Software-Anbieter in diesem Sektor. Allen Neueinsteigern zu diesem Thema können wir dessen Website empfehlen: www.vmware.com/virtualization/ (Englisch).
Im Gegensatz zum Software-Ansatz ist die Integration von Virtualisierung in Hardware bislang lediglich in Mainframes zum Einsatz gekommen. Aus Gründen mangelnder Leistungsfähigkeit hat diese jedoch den Weg in Desktop-Systeme und Mainstream-Server nicht gefunden - bis heute. In den vergangenen Jahren konnte die durchschnittliche Leistungsfähigkeit derart zulegen, dass künftige Prozessoren mit zwei oder mehr Prozessorkernen pro Chips (Multicores) schließlich Virtualisierungs-Unterstützung bieten werden.
Stand heute gibt es bereits mehrere Betriebssysteme, die bereits auf Virtualisierung bauen: