Virtual Reality: Wer hat die beste VR-Brille?

VR-Brillen sind im Kommen, da gibt es keinen Zweifel. Das Potenzial ist riesig - und der Hype ebenfalls. Für Oculus, Vive und Gear stehen Messebesucher weltweit stundenlang an. Aber was taugen die Brillen derzeit? Wir haben es ausprobiert.

Virtual Reality hat es inzwischen auch in die "Mainstream-Medien" geschafft und ist langsam, aber sicher kein Nischenthema mehr. Doch während immer nur die virtuelle Realität an sich gelobt, aber weniger auf Technik sowie Unterschiede eingegangen wird. Ist wirklich alles an VR neu, begeisternd und gut? Wir wollen Unterschiede und Problematiken aufzeigen.

Um eine sinnvolle Bewertung zu finden, muss man die VR-Brillen grob in zwei Kategorien einteilen: Einmal die VR-Goggles im "Cardboard-Style" für Smartphones, zum anderen die Peripherie für leistungsstarke Systeme wie etwa den PC.

Mobile VR

  • Cardboard-Set
  • Samsung Gear VR
  • Zeiss VR One

"Normale" VR

  • Oculus Rift
  • Sony Project Morpheus
  • HTC Vive

Auf der Gamescom konnten wir von jeder der oben genannten Brille wenigstens eine Demo anspielen, häufig sogar mehrere. Dabei ist die Bewertung auf den nächsten Seiten aber eine rein subjektive, da wir im Messetrubel logischerweise nicht stundenlang die wenigen Brillen blocken und einem konzertierten Vergleichstest unterziehen konnten. Dennoch ließen sich Unterschiede erkennen, die hier möglichst objektiv aufgegriffen werden sollen.

Der Fokus unserer Betrachtung liegt hierbei auf der optischen Qualität der Hardware an sich sowie dem durch Befestigung und Gewicht definierten Tragekomfort. Auch die Eingabegeräte spielen eine wesentliche Rolle. Die gezeigte Software bzw. die Spiele sollen eine untergeordnete Position einnehmen, sind aber auch nicht ganz unwichtig. Und auch wenn viele VR-Brillen noch nicht frei auf dem Markt erhältlich sind: Es lässt sich eine Richtung erkennen, die angepeilt wird.

Unserer Meinung nach werden die konzeptionellen Unterschiede - sei es die Seated Expierience bei der Oculus Rift oder die Bewegung auf drei mal drei Metern bei der HTC Vive - letzten Endes zwischen Erfolg und Niederlage entscheiden. Denn schon in zwei oder drei Jahren werden sich die VR-Brillen von der optischen Abbildungsleistung her nämlich nicht mehr unterscheiden. Dann entscheidet die installierte Software, wer zu den Gewinnern gehört.

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