WD bringt Blue- und Green-SSDs als 2,5"- und M.2-Variante

Beide Modellreihen sind als klassische 2,5-Zoll-Varianten und in der kompakten M.2-Form (2280) erhältlich. Die Namensgebung entspricht denen der WD-Festplatten: Während die Blue-Modelle eine konstant hohe Leistung liefern sollen, sind die Green-SSDs auf eine geringere Leistungsaufnahme abgestimmt und richten sich eher an Durchschnittsnutzer.

Die größeren Modelle der Blue-Reihe sollen sequenziell mit bis zu 545 MByte/s lesen und 525 MByte/s schreiben, das 250-GByte-Modell mit fünf bzw. 25 MByte/s weniger. Die Anzahl der zufälligen Lesevorgänge in der Sekunde (IOPS) beziffert WD mit 100.000 lesend bzw. 80.000 schreibend. Realisiert wird die Geschwindigkeit durch einen SLC-Cache mit einem Bit je Zelle, während die eigentliche Speicherung in günstigen TLC-Zellen stattfindet.

Die Haltbarkeit beziffert der Hersteller mit 100, 200 respektive 400 TBW; die MTBF gibt WD mit bis zu 1,75 Millionen Stunden an. Die maximale Leistungsaufnahme soll beim Terabyte-Modell bei 4,4 Watt liegen, beim kleinsten Modell sollen es 3,4 Watt sein.

Für die 250-GByte-Variante verlangt WD 99 Euro; für 500 GByte respektive ein Terabyte werden direkt bei WD oder entsprechenden Händlern 139 Euro beziehungsweise 339 Euro fällig.

Zu den günstigeren und stromsparenden Green-SSDs mit 120 beziehungsweise 240 Gigabyte gibt es noch keine genauen Spezifikationen, da diese im Gegensatz zu den Blue-Varianten erst im Laufe des Quartals auf den Markt kommen soll. WD spricht von einer sequenziellen Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 540 bzw. 405 MByte/s und einer Lebensdauer von 40 respektive 80 TBW (geschriebenen Terabytes).

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