Snowden entwendete NSA-Daten mit Webcrawler

Wie Google, Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co. hat Edward Snowden mit einem Webcrawler die Daten der NSA durchsucht und erfolgreich gefunden. Über eine automatisierte Kopie der Dokumente konnte der inzwischen mehrmals mal zum Friedensnobelpreis nominierte Aktivist an die große Anzahl der Daten kommen, die Glenn Greenwald und andere Journalisten von Zeit zu Zeit veröffentlichen.

Prekär: Eigentlich sollte die NSA, die Milliarden an Daten sammelt, in der Lage sein, die illegal gesammelten Daten wenigstens innerhalb des Geheimdienstes zu sichern. Anscheinend gelang dies nicht ganz - im Internetslang könnte man hier von einem "Epic Fail" sprechen. Wahrscheinlich wird die National Security Agency in Zukunft schlauer sein und ein so einfaches Abgreifen vermeiden. Snowden spielte es wohl in die Hände, dass er nicht direkt aus der Hauptzentrale Daten abgriff, sondern aus seinem Arbeitsplatz in Hawaii. Filter hätten Snowden in diesem Falle wohl im internen System entdeckt, so Sicherheitsexperten.

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