Überwachungskrake: WhatsUp Small Business von IPswitch
Inhaltsverzeichnis
- 1. Pingen und pingen lassen
- 2. Funktionen
- 3. Funktionen, Forts.
- 4. Installation
- 5. Datei- und Druckerfreigabe
- 6. Sicherheitsrichtlinien
- 7. Produktaktivierung

IPswitch WhatsUp Small Business überwacht bis zu zehn Netzwerkkomponenten und zeigt ihren Status mit farbigen Symbolen an
Wer ein Netzwerk auf TCP/IP-Basis einrichten, pflegen und warten muss, kommt um grundlegende Befehle wie Ping, Nslookup oder Tracert nicht herum, egal ob es sich um ein drahtgebundenes Ethernet oder ein drahtloses 802.11x-WLAN handelt. Denn wenn die Kommunikation der Rechner oder Drucker im LAN oder zu Rechner im WAN, etwa einem Web-Server, fehlschlägt, sind es diese Befehle, die rasch Einblick geben, ob ein Gerät überhaupt erreichbar sind, ob die (DNS-) Namensauflösung tut, wie sie soll oder an welcher Stelle auf dem Weg von Rechner zu Rechner die IP-Pakete hängen bleiben.
Vielmehr Kommandos als ein erfahrener Netzwerk-Administrator beherrscht der Netzwerk-Monitor WhatsUp (Deutsch: "Was ist los?" oder "Was läuft gerade?") von IPwitch in der Small-Business-Version zwar auch nicht, aber er tut es ohne weiteres Zutun des Anwenders im Hintergrund und bringt wesentlich mehr Komfort und Übersicht, alarmiert wahlweise akustisch, optisch oder per E-Mail und hält detaillierten Berichte über Gesundheit, Verfügbarkeit und Leistung von Komponenten und Verbindungen vor.
Einmal installiert, wacht WhatsUp in der Small Business-Variante im Hintergrund über bis zu zehn vernetzte Geräte, die wahlweise über ihre IP-Adresse oder über ihren Klarnamen auf ihren "Gesundheitszustand" befragt werden. WhatsUp Small Business nutzt zu diesem "Polling" im Wesentlichen das Internet Control Message Protocol (ICMP), das Nachrichten zwischen Geräten in einem Netzwerk sendet. Sollte in einem Netzwerk eine SNMP-Community eingerichtet sein (Simple Network Management Protocol), nutzt WhatsUp diesen Datenpfad für Benachrichtigungen. Im Arbeitsspeicher des Rechners belegt WhatsUp übrigens knapp 30 MByte - für ein "kleines" Überwachungsprogramm ein unverständlich hoher Wert.