Eine exotische CPU, eine GPU auf Basis der AMD Radeon HD 7000 und ein 8 GB großer Speicher - was die kommende Nintendo-Konsole damit zu leisten vermag, muss sich erst noch zeigen
Nintendos kommende Konsole, die Wii U, die auch diesmal mit einem neuartigen Steuerkonzept bei den Nutzer punkten will und dazu auf ein Tablet, steht kurz vor der offiziellen Vorstellung und damit einem baldigen Marktstart, pünktlich zum Beginn des Weihnachtsgeschäft. Nun sind bei VGLeaks erste Informationen zu den Spezifikationen der Konsole aufgetaucht, die allerdings nicht offiziell bestätigt wurden und damit noch mit Vorsicht zu genießen sind.
Danach setzt der Hersteller auf eine Espresso-CPU die mit drei CPU-Kernen ans Werk geht. Für schnelle Grafiken soll eine "GPU7" sorgen, die auf AMDs aktueller Radeon-HD-7000-Serie basiert und eine eigene GX2-API nutzt, die das Shader-Model 4.0 unterstützt, das eine mit DirectX 10.1 und OpenGL 3.3 vergleichbare Funktionalität besitzen soll. Für die einzelnen Anwendungen wird ein Arbeittspeicher mit einer Kapazität von 1 GB zur Verfügung stehen. Daten können intern mit einem Volumen von bis zu 8 GB hinterlegt werden; dieser Speicher lässt sich zudem noch mit SD-Karten um bis zu 32 GB erweitern. Außerdem können USB-Speicherlaufwerke an einer der vier USB-2.0-Schnittstellen angeschlossen werden.
Für den Netzwerkverkehr steht ein WLAN-Modul bereit, das die Standards b/g/n beherrscht. Der Video-Ausgang unterstützt 1080p, 1080i, 720p, 480p und 480i. Für die Übertragung der Signalen können HDMI-Kabel und darüber hinaus die Nintendo-eigenen Standards Wii D-Terminal, Wii Component Video, Wii RGB, Wii S-Video Stereo AV und Wii AV genutzt werden.
Sollten sich die Spezifikationen bei der offiziellen Präsentation bewahrheiten, fallen vor allem zwei Punkte ins Auge: Zum einen ist der interne Speicher recht klein und zum anderen wird DirectX 11 nicht unterstützt. Gleichwohl hat Nintendo eine deutliche Verbesserung der Grafikleistung in Aussicht gestellt, die auch HD-Gaming ermöglichen soll.
