Windows 10 S: Linux-Distributionen nicht über Store

Bei Notebooks mit dem neuen für den Schuleinsatz konzipierten Windows 10 S muss die gewünschte Software mit Hilfe des Microsoft Stores heruntergeladen werden. Die Installation von anderen Quellen haben die Redmonder aus Sicherheitsgründen eingeschränkt.

Diese Maßgabe ließ Kritiker sogleich befürchten, dass die Softwareschmiede mit diesem Schritt versuchen könnte Anwendungen von unliebsame Konkurrenten vom PC fernzuhalten. Und ihre Befürchtungen scheinen nicht ganz aus der Luft gegriffen zu sein: In einem Blog-Eintrag verkündet Microsoft, dass man für Windows 10 S keine Anwendungen zur Verfügung stellen werde, die mit Hilfe einer Kommandozeile, einer Shell oder einer Konsole bedient werden könnte.

Genutzt werden können lediglich UWP-Apps (Universal Windows Plattform), die in einer abgesichterten Sandbox ausgeführt werden und damit nur einen begrenzten Zugriff auf die System-Resourcen erhalten. Das bedeutet auch, dass den Schüler-Notebooks der Zugriff auf die Linux-Distributionen verwehrt bleibt, die seit einigen Wochen im Microsoft Store zur Verfügung gestellt werden. Neugierigen und lernwilligen Schülern, die sich für mehr als den Stoff des Lehrplans interessieren, werden so schnell enge Grenzen gesetzt.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
1 Kommentar
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • kalzen
    Microsofts Versuch einen auf Apple zu machen?
    1