T-Mobile USA glaubt an Windows als Smartphone-OS

Microsoft spielt bei Smartphones kaum noch eine Rolle. Konnte der Hersteller in den vergangenen Jahren noch mit sehr günstigen Smartphones punkten, die trotzdem eine vergleichsweise gute Ausstattung boten, kamen Neuentwicklungen wie das Lumia 950 (XL) und das Lumia 650 nicht sonderlich gut am Markt an - wohl auch, weil das 650 leistungsschwächere Hardware hatte als der Vorgänger.

Andere namhafte Hersteller wie etwa HTC, Huawei oder Samsung hatten sich schon vor einiger Zeit von der Plattform zurückgezogen.

So mancher Provider scheint allerdings die Abwesenheit des Redmonder Riesen zu bedauern - schließlich führt mittlerweile kein Weg mehr an Googles Android und damit auch an den Vorgaben der Softwareschmiede vorbei. Nun scheint T-Mobile USA eine Lanze für das Microsoft-Betriebssystem brechen und dessen Popularität auf eigene Faust erhöhen zu wollen.

Der Provider ist allem Anschein mit TCL übereingekommen, dass das Alcatel Idol 4S - das bereits als Grundlage für das Blackberry DTEK50 dient - als Basis für ein neues Windows-Phone genutzt werden soll.

Die Hardware-Ausstattung unterscheidet sich allerdings von dem hierzulande bekannten Modell: Nach Informationen von Techcrunch wird das Smartphone mit einem 5,5 Zoll großen Full-HD-Bildschirm aufwarten, hinter dem ein Snapdragon-820-SoC von Qualcomm verbaut wird. Dazu kommen vier Gigabyte RAM, 64 Gigabyte Datenspeicher und eine 21-Megapixel-Kamera. Auch die VR-Brille soll wie beim Idol 4S zur Serienausstattung gehören.

Abzuwarten bleibt, ob sich die Chancen des Microsoft-Betriebssystems mit solchen Einzelmaßnahmen verbessern lassen. Aber weil Konkurrenz das Geschäft belebt, wäre aus Nutzersicht durchaus auf etwas mehr Wettbewerb am Smartphone-Markt zu hoffen. 

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