Software: Microsoft stellt den Verkauf von Windows 8 ein

In früheren Tagen konnten Microsoft-Betriebssystem eine gefühlte Ewigkeit genutzt werden - der Klassiker Windows XP wurde über sechseinhalb Jahre verkauft.

Doch aufgrund des Konkurrenzdrucks, der beispielsweise durch die schnellen Updates von Apple ausgelöst wird, versuchen nun auch die Redmonder schneller mit Aktualiserungen aufzuwarten.

Und das hat Konsequenzen: So verschwindet nach vier Jahren nicht nur Windows 7 aus den Regalen der Händler, sondern Microsoft hat gleichzeitig auch den Verkauf des erst vor zwei Jahren veröffentlichten - und wenig beliebten Nachfolgers - Windows 8 zum 31. Oktober eingestellt.

Allerdings können die Windows-8-Nachfolger - Windows 8.1 und das sich noch in Entwicklung befindliche Windows 10 - kaum mit Neuerungen aufwarten. In früheren Tagen hätte die Softwareschiede solche Auffrischungen vermutlich in Form eines umfangreichen Service-Packs nachgereicht, von denen Windows XP immerhin auch drei bekam.

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25 Kommentare
    Dein Kommentar
  • derGhostrider
    Anstelle von ServicePack X gibt's nun eine neue Versionsnummer.
    Glückwunsch.
    Früher waren die Funktionen für die interessierten User wichtig, heute sind es Versionsnummern für die "einfachen" User. Firefox hat's so gemacht, Flash-Player haben es so gemacht, ebenso viele andere Programme - Nun auch Windows.

    Schuld daran sind die, die damit angefangen haben, und natürlich die User, die schon immer "große Zahlen" gekauft haben (Pentium IV).
    Traurig, dass sich nichts verändert hat bei den Käufern. Traurig, dass das Marketing heute nur geschickter geworden ist.
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  • teppichknuepfer
    Zitat:
    ... heute sind es Versionsnummern für die "einfachen" User. Firefox hat's so gemacht, Flash-Player haben es so gemacht, ebenso viele andere Programme - Nun auch Windows.


    Warum kleben die Leute noch an W7 und XP, wenn die Versionsnummer so wichtig ist?
    1
  • derGhostrider
    1.: "Jede zweite Windows Version ist Mist"

    2.: Faulheit. Es gibt im privaten Gebrauch keine brauchbare Begründung für XP, solange der Rechner im Netz hängt.
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