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Test-System und Benchmark-Konfiguration

Performance-Check: Hilft Windows 8 der Bulldozer-Architektur auf die Sprünge?
Von , Thomas Soderstrom
Test-System
CPUAMD FX-8150 (Bulldozer) Sockel AM3+,
3,60 GHz, 2 MB L2 Cache pro Modul, 8 MB L3-Cache,
CPU -Kühler
Sunbeamtech Core-Contact Freezer mit Zalman ZM-STG1 Paste
MotherboardAsus Sabertooth 990FX, BIOS 1304 (07/20/2012)
ArbeitsspeicherKingston KHX1600C9D3K2/8GX: 8 GB DDR3-1600 CAS 9-9-9-27
GrafikkarteAMD Radeon HD 6950 2 GB: 800 MHz GPU, GDDR5-5000
SystemlaufwerkSamsung 470 Series MZ5PA256HMDR, 256 GB SSD 
SoundHD Audio (On-Board)
NetzwerkkarteGigabit-Ethernet (On-Board)
NetzteilSeasonic X760 SS-760KM: ATX12V v2.3, EPS12V, 80 PLUS Gold
Software
BetriebssystemMicrosoft Windows 7 Ultimate x64 SP1, Windows 8 RTM
GrafiktreiberAMD Catalyst 12.8
ChipsatztreiberAMD Platform Driver 3.0.825.0

  
Windows 7 testeten wir in zwei Varianten. Zunächst durfte das Betriebssystem mit allen Patches antreten, die per Windows Update bis inklusive August 2012 bereitgestellt worden waren. Anschließend installierten wir noch die beiden eingangs erwähnten Hotfixes manuell, die Microsoft kurz nach dem Bulldozer-Debüt herausgebracht hatte. Die beiden Konfigurationen sollten also gut abbilden können, ob sich auch die automatischen Updates auf die Performance auswirken. Die dritte Konfiguration stellt ein frisch installiertes Windows 8 dar.

Als Mainboard diente unserem Testsystem das Asus Sabertooth 990FX, das von uns bereits einen Kauftipp bekommen hatte. Vor dem Test versorgten wir es noch mit der aktuellen Firmware.

Um die Performance des FX-8150 in den genannten drei Windows-Konfigurationen zu testen, bedienen wir uns unseres üblichen Benchmark-Parcours. Dieser enthält neben diversen Anwendungen auch einige Spiele. Bei Anwendungen, die viele Threads einsetzen, erwarten wir keine großen Unterschiede zwischen den drei Windows-Variationen, da eine Vollauslastung wenig Platz für Scheduling-Optimierungen lässt. Gerade Anwendungen, die nur wenig von Threading Gebrauch machen, sollten also am meisten von Microsofts Verbesserungen profitieren können.

Benchmark-Konfiguration
3D-Spiele
Battlefield 3Campaign Mode, "Going Hunting" 90-second Fraps
Test Set 1: Medium Quality Defaults (No AA, 4x AF)
Test Set 2: Ultra Quality Defaults (4x AA, 16x AF)
DiRT ShowdownV1.0.0.0, In-Game Benchmark
Test Set 1: Medium Quality Preset, No AA
Test Set 2: Ultra Quality Preset, 8x AA
SkyrimUpdate 1.5.26, Celedon Aethirborn Level 6, 25-seconds Fraps
Test Set 1: DX11, Medium Details Defaults
Test Set 2: DX11, Ultra-High Details Defaults
Adobe Creative Suite
Adobe Photoshop CS6 (64-bit)Version 13 x64: Filter 15.7 MB TIF Image: Radial Blur, Shape Blur, Median, Polar Coordinates
Adobe After Effects CS 6Version: CS5.5: Tom's Hardware Workload, SD project with three picture-in-picture streams, source video at 720p, Render Multiple Frames Simultaneously
Adobe Premiere Pro CS 5.5Video length 2 m 21s, Export to H.264 Blu-ray
Source 960x720, Output 1280x720
Adobe Acrobat X ProfessionalV10.0.0, PDF Creation from PowerPoint 2010 Presentation (3.6 MB)
Audio/Video-Encoding
iTunesVersion 10.4.1.10 x64: Audio CD (Terminator II SE), 53 minutes, default AAC format 
Lame MP3Version 3.98.3: Audio CD "Terminator II SE", 53 min, convert WAV to MP3 audio format, Command: -b 160 --nores (160 Kb/s)
HandBrake CLI Version: 0.9.8, Video: Video from Canon EOS 7D (1920x1080, 25 frames) 1 Minutes 22 Seconds, Audio: PCM-S16, 48 000 Hz, Two-Channel, to Video: AVC1 Audio: AAC (High Profile)
MainConcept ReferenceVersion: 2.2.0.5440: MPEG-2 to H.264, MainConcept H.264/AVC Codec, 28 sec HDTV 1920x1080 (MPEG-2), Audio: MPEG-2 (44.1 kHz, Two-Channel, 16-Bit, 224 Kb/s), Codec: H.264 Pro, Mode: PAL 50i (25 FPS), Profile: H.264 BD HDMV
Anwendungen
BlenderVersion: 2.62: Syntax blender -b thg.blend -f 1, Resolution: 1920x1080, Anti-Aliasing: 8x, Render: THG.blend frame 1, Cycles renderer and internal tile renderer (9x9)
Visual Studio 2010Compile Chrome project (1/31/2012) with devenv.com /build Release
Autodesk 3ds Max 2012V14.1.0.328 x64: Space Flyby Mentalray, Frame 248, 1440x1080
WinZipVersion 16.5 Pro: THG-Workload (1.30 GB) to ZIP, command line switches "-a -ez -p -r"
WinRARVersion 4.20.0.0: THG-Workload (1.30 GB) to RAR, command line switches "winrar a -r -m3"
7-ZipVersion 9.28: THG-Workload (1.30 GB) to .7z, command line switches "a -t7z -r -m0=LZMA2 -mx=5"
ABBYY FineReaderVersion 10.0.102.82: Read PDF save to Doc, Source: Political Economy (J. Broadhurst 1842) 111 Pages
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  • woidviertla , 13. November 2012 08:13
    Eurem Fazit schließe ich mich grundsätzlich an. Das Betriebssystem kann Defizite beim Prozessor nicht einfach so wegzaubern.
    Anmerken möchte ich aber, dass "Software" aber eben nicht nur das Betriebssystem ist.
    Auch die einzelnen Programme müssen noch auf die Modul-Architektur von AMD angepasst werden. Und bei den Programmen, wo das schon erfolgt ist, dort ist auch die Performance besser.
  • drno , 13. November 2012 09:51
    Das sehe ich auch so. Der Hoffnungsträger: Wahrscheinlich nur ein Verkaufsargument für den Umstand, daß wenn die Prozzis zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon nicht viel taugen, die SW da noch reinwachsen wird. Ist das jetzt "zukunftsfähig" und wird alles besser? Vielleicht war es ein Argument für AMD, sich wieder EU-Kohle abzugreifen?
  • El Zoido , 13. November 2012 11:59
    Naja, so wie ich das damals verstanden habe, waren eigentlich sowieso keine wirklich großen Performance-Sprünge zu erwarten, da man entweder ein System bekommt, dass mit höherer Wahrscheinlichkeit den Turbo aktiviert, oder eines, das Threads besser über die Module verteilt, so dass die einzelnen Module etwas mehr Leistung bringen. Unterm Strich macht es wohl keinen Unterschied.

    Ein größerer Leistungssprung ist vermutlich erst zu erwarten wenn a) entweder alle Software-Hersteller stur auf AMD optimieren (hat auch Grenzen, und warum sollten sie das tun?) oder b) AMD die Architektur und Fertigung in den Griff bekommt (im Anbetracht der kürzlich aufgetauchten Roadmap wohl nicht vor 2014, wenn überhaupt).
  • avaka , 13. November 2012 20:19
    Also in einer Zeit, in der Gleitkommaperformance immer wichtiger wird (und das wurde sie schon Mitte der 90er) ist es einfach selten dämlich einen Prozessor zu designen bei dem genau dort gespart wurde. Da kann auch der begnadetste Programmierer nix dran ändern, dass dieser Prozessor nur dann leidlich was taugt wenn er ganze Zahlen verquirlen darf, er jedoch mit doppelter Genauigkeit rechnen muss.
  • texas , 13. November 2012 22:23
    Zwar nicht zu den AMD CPUs aber interessante News zum Unternehmen: http://finance.yahoo.com/news/exclusive-advanced-micro-hires-bank-204917667.html
  • Voyager , 13. November 2012 22:48
    Das war wohl der Witz schlechthin das der Bulldozer mit Windows8 so richtig zündet , es hat sich auch da nichts getan.
  • drno , 14. November 2012 01:17
    Zitat :
    Zwar nicht zu den AMD CPUs aber interessante News zum Unternehmen: http://finance.yahoo.com/news/exclusive-advanced-micro-hires-bank-204917667.html


    Interessant! Ist da Phantasie drin? Ich kenne mich mit solchen Sachen wie Handhelds, Tabletts ...usw. nicht so gut aus.
    Wie ist AMD denn damit aufgestellt?

  • texas , 14. November 2012 11:43
    Sie haben bisher ähnlich wie Intel nur ohne Erfolg versucht einen Fuß in den Smartphone und Tablet Markt zu bekommen.
    Aber die Phantasie könnte wohl eher in der Grafiksparte liegen. Jetzt weniger wegen Grafikkarten für den Desktop Markt, sondern eher wegen dem Know-How um deutlich stärkere Grafikchips in Smartphones und Tablets zu bringen. Wenn man mal guckt, was AMD damals für ATI bezahlt hat und was die heute zusammen wert sind. Und wenn man dann noch vergleicht wie Nvidia bewertet wird.
  • konkretor , 15. November 2012 13:18
    Erinnert mich irgendwie an die P4 Netburst Architektur, die war auch der falsche weg.


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