Microsoft lockt Linux-Entwickler

In einem Video fordert Rich Turner Entwickler auf, Bash WSL (Windows Subsystem for Linux) zu benutzen. Das in Zusammenarbeit mit dem Ubuntu-Entwickler Canonical entwickelte System erlaubt die Ausführung vieler Linux-Programme ohne aufwändige Anpassungen direkt in Windows.

Aus der einstigen Feindschaft ist inzwischen eine Partnerschaft geworden: Microsoft bietet seit einiger Zeit etwa mit Powershell zunehmend auch Software für Linux an und versucht, die Portierung von Linux-Software stark zu vereinfachen.

Sowohl die Redmonder als auch die Linux-Entwickler können davon profitieren: Linux führt nach wie vor ein Nischendasein, so dass dieser Schritt Entwicklern eine deutlich größere potentielle Nutzerschaft eröffnet. Hochwertige, bisher nur auf Linux lauffähige Software wäre dann wiederum ein Argument für Windows 10.

Mittelfristig sollen beliebige Linux-Anwendungen komplett ohne Anpassung laufen; bis zu einer vollen Kompatibilität dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. 

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3 Kommentare
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  • derBisi
    "Linux führt nach wie vor ein Nischendasein" ... ja, aber nur wenn es um Desktop Rechner geht ;-) Was das angeht ist der Artikel ein bisschen undurchsichtig.
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  • zeromaster
    Mich würde ja mehr interessieren was das für hochwertige Software sein soll, den ganzen gratis Schrott können sie ja nicht meinen.
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  • derGhostrider
    Die Steuerungssysteme vieler Industriemaschienen laufen z.B. unter Linux. Das hat zwar nichts mit dem Massenmarkt zu tun, ist aber trotzdem ein Markt.
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