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Backup auf NAS: Windows 7 Backup vs. Synology Data Replicator 3

Backup auf NAS: Windows 7 Backup vs. Synology Data Replicator 3
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Was spricht für Sicherungen auf NAS? Welche Backup-Lösung ist hierfür geeigneter? Windows 7 Backup oder Synology Data Replicator 3?

Wer seine Daten sichern möchte, greift noch immer gerne zu externen Datenträgern wie USB Festplatten. Die Gründe sind einfach: Der Preis je Gigabyte ist niedrig und die Sicherung geht dank USB 3.0 mittlerweile schnell vonstatten.

Doch mit jedem weiteren PC oder Laptop steigt der Aufwand für die Sicherung. Dann heißt es: Platte von Gerät zu Gerät tragen, anschließen, sichern, Platte wieder wegpacken. Dies ist umständlich, und früher oder später fehlt einem einfach die Zeit hierfür und man lässt mal eine Sicherung aus. Die Reue über die Nachlässigkeit folgt dann mit dem nächsten Plattencrash.

Hinzu kommt: Selbst bei sparsamen Einsatz verweigern USB Festplatten gerne nach geraumer Zeit den Dienst. Entweder gibt der USB Controller den Geist auf oder die Platte stirbt dank fehlender aktiver Lüftung frühzeitig den Hitzetod. Merkt man dies erst im Desasterfall, wenn man ein Backup zurückspielen möchte, sind nicht nur wichtige Daten weg. Der Weg zurück zu einem funktionierenden System raubt einem dann Zeit und Nerven.

Hier setzen die NAS-Hersteller an, deren Produkte meist auf Langlebigkeit ausgerichtet sind. Die Geräte halten mit Hilfe von Lüftern die Temperaturen der Festplatten niedrig, schalten Festplatten oder gar das gesamte Gerät bei Nichtbenutzung in den Ruhezustand und überwachen den Systemzustand. Im Fehlerfall informieren sie den Anwender per Email über mögliche Probleme. Dank Spiegelung (RAID 1) gehen keine Daten verloren, sollte doch mal eine Festplatte ausfallen.

Diese Sicherheit hat ihren Preis. Solide NAS kosten inkl. zweier Festplatten das 3-4 Fache einer USB Festplatte. Hinzu kommt noch die notwendige Infrastruktur (Heimnetzwerk, möglichst Gigabitnetzwerk, schnelles WLAN), welche beim Einsatz eines NAS vorhanden sein sollte. Wer mehrere Endgeräte zu sichern hat, betreibt diese meist schon in einem Heimnetz.

Fehlt noch eine zuverlässige und automatisierte Backupstrategie die einem das manuelle Sichern der Daten abnimmt. Doch welche Lösung ist die Beste? Reicht die Out-of-the-Box Lösung von Windows 7 oder benötigt man noch die Software der NAS-Hersteller?

Alle 5 Kommentare anzeigen.
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  • xnoc , 13. Februar 2013 11:47
    Interessant wäre es gewesen, wenn man Acronis Trueimage im Test mit untergbracht hätte, Trueimage arbeitet hervorragend mit den Synology zusammen und kann im laufenden System auch ein komplettes Systembackup durchführen.

    Ich muss aber zugeben, das beim Einsatz der neueren Versionen von Acronis schon von Problemen berichtet wurde.

    Ich empfehle die Sicherung mit Windows 7 Bordmitteln, hat bisher gut funktioniert...
  • diem_ , 15. Februar 2013 08:09
    Danke für den Bericht.
  • bugmenot , 7. März 2013 00:08
    Data Replicator mag Hardlinks nutzen (nicht getestet), bietet aber keine Kompression der Daten an -.-<
    such werden doppelte Dateien ) innerhalb eines Backups) nicht erkannt.

    Aus unerfindlichen Gründen kostet auch jedes Backup ~4-5GB, selbst wenn sich fast keine Date(i)n verändert haben
  • ChrisJ , 14. März 2013 20:50
    @bugmenot:
    Mit Bordmitteln zeigen Hardlinks den belegten Speicher der realen Dateien an. Dies lässt sich dadurch simpel belegen, indem man die 5 GB Daten 10 mal sichert (natürlich mit der entsprechenden eingestellten Anzahl Wiederherstellungspunkt) und vorher und nachher den freien Platz auf dem Netzwerkspeicher vergleicht. Er wird sich nicht ändern. Die angeblich gesicherten 50 GB sind real nicht belegt. Im Dateiexplorer wird dennoch jeder Wiederherstellungspunkt für sich 5 GB Speicherbelegung reklamieren.
  • bugmenot , 15. April 2013 00:34
    @chrisJ: Das Tool selbst zeigt, dass diese Datenmenge kopiert wird - es geht nicht um die Ordnergröße, die im Explorer (Ordnereigenschaften) angezeigt wird