Zwei Drittel aller Windows-Nutzer sind noch bei Windows XP
Microsoft lässt kaum eine Gelegenheit aus, um uns darauf hinzuweise, wie schnell Windows 7 an Markanteilen gewinnt.
Die neuesten Zahlen von Net Applications deuten darauf hin, dass Windows 7 nach gut 11 Monaten einen Marktanteil von 17,10% erreicht hat und Windows Vista, das nun bei 13,35% liegt, schon weit hinter sich gelassen hat.
Allerdings hält sich Windows XP hartnäckig über 60% und hat immer noch einen Anteil von gut 66% unter Windows-Nutzern. Microsoft zieht es vor, nicht über diesen Umstand zu sprechen, sagte uns aber, dass man “positiv” denke und alles dafür tue, dass sich die Marktanteile von Windows XP und Internet Explorer 6/7 endlich verringern. Ob das allerdings reicht, ist fraglich.
Solange sich Unternehmen nicht dazu entschliessen alte Windows XP-Rechner gegen neue Windows 7-PCs einzutauschen dürfte der Marktanteil von Windows 7 eher langsam wachsen und Windows XP wird wohl noch auf einige Zeit hinaus das weltweit populärste Betriebssystem bleiben. Am 22. Oktober wird übrigens der Vertrieb von Windows XP nach neun Jahren Produktion endgültig eingestellt.
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Die starke Verbreitung von XP liegt unter anderem auch daran, das man für Home-Office nun nicht mehr den aktuellsten Rechner braucht, da die Leistungsfähigkeit der "alten" eben dafür immer noch ausreicht. Wenn ich mich an die Anfangszeiten von XP erinnere, 512MB RAM und 1GHz waren mit XP schon echt gefordert. Die Rechner kurz vor Vista sind allerdings immer noch völlig ausreichend. Nur für 4Kern+ und SSD lohnt sich WIN7, für alles andere reicht XP noch völlig. Den Rohrkrepierer Vista lassen wir in der Diskussion lieber ganz weg.
Soon Rohrkrepierer war Vista gar nicht. Windows 7 hat Vista erst vor Kurzem eingeholt.
Kein Wunder, wenn Nettops noch mit XP ausgeliefert werden
Technisch und haptisch war/ist VISTA ein Reinfall:
-die total nervige Benutzerkontensteuerung (UAC, in WIN7 verbessert)
-die Vielzahl von Diensten, Prozessen und Hintergrundaktivitäten in Vergleich zu XP
-2fach im Speicher hinterlegte Grafiken (unfertig auf den Markt gekommen)
-der immer noch wilde Task-Sheduler (in WIN7 verbessert)
Das einzige pro für VISTA ist die Frechheit seitens M$ DX10 nur dort zu implementieren.
Hi,
es laufen halt noch sehr viele ältere Systeme in z. B. deutschen Haushalten. Da lohnt sich ein Umstieg auf Win 7 nicht.
Für so schlimm habe ich Vista garnicht empfunden. Läuft noch auf einem System, ohne Murren.
MfG
Es ist ja leider immer noch so, dass ältere Peripherie, wie Drucker, Scanner, WLAN-Sticks nicht mehr unter W7 laufen. Dann stellt sich mir persönlich die Frage, ob W7 wirklich so viel besser ist, dass sich die Investition in einen neuen Drucker, Scanner, etc lohnt.
xerxes333
@checkmate: 100% Ack
Alleine wenn ich mich in der Familie umsehe, meine Mutter hat nen GeodeNX 1750 (Sockel A) & WinXP, das reicht ihr, mein Vater hat nen Athlon 64 3800+, reicht ihm auch. Meine Frau hat einen T2300 mit WinXP für sie schnell genug und ich kenne genügend weiter Beispiele. Nur ich tanze mit Win7 aus der Reihe. Aber man darf jetzt nicht daran denken, auf die alten Möhren Win7 zu installieren..... das würde übelst enden.
Erst die nächsten PCs werden mit dem dann aktuellen Betriebssystem ausgestattet und wann das ist steht in den Sternen und solange wird bei denen XP laufen.
Also wir nutzen geschäftlich auch noch WinXP und es besteht auch überhaupt nicht einmal ansatzweise die Notwendigkeit auf Win7 umzusteigen.
Ich denke solange alle Programme die für Unternehmen notwendig sind, einwandfrei auf WinXP laufen, wird ein Unternehmen auch nicht auf Win7 umsteigen:
Neues Betriebssystem, Neue Probleme.
Außerdem benötigt Win7 wesentlich mehr Ressourcen als WinXP, weshalb es wohl für einige Unternehmen notwendig wäre sich neue PC's zuzulegen, und dass wäre wie Geld verbrennen. . .
Ich denke Windows hat XP zu "gut" gemacht, sodass einfach keine notwendigkeit besteht sich etwas neues zu kaufen.
Und nur weil ein Produkt optisch besser aussieht als ein anderes sollte niemand etwas kaufen.
In einem ehemaligen Betrieb haben Sie bis 2008 noch die kompletten Arbeitszeitenstempelungen etc. mit DOS gemacht, um Geld zu sparen, dieses Jahr sind sie dann auf XP umgestiegen.
Und das war ein (Handwerks-)betrieb mit 240 Beschäftigten!
Also wie gesagt:
Warum etwas Neues mit neuen Problemen kaufen, wenn das alte tadellos funktioniert?
@Meno:
Ich denke nicht, dass MS XP zu "gut" gemacht hat. Die Zeiten haben sich einfach etwas geändert und MS hat das verschlafen... oder will es einfach nicht akzeptieren. Früher wurde ein bestehendes OS nach x-Jahren durch ein neues ersetzt, das hat über Jahre einwandfrei funktioniert (95 auf 98 auf 98 se auf XP oder 3.11 auf NT irgendwann auf 2k und dann auch auf XP). MS versuchte dann mit aller Macht das etablierte XP gegen ein neus OS (in diesem Fall Vista) zu ersetzen. Und hier kommt nunmal die Marktänderung. In der aktiven Zeit von XP ist die Rechner-Performance förmlich explodiert und XP hat das einwandfrei mitgemacht, außerdem genügt auch heute noch den meisten Usern die PC-Performance von vor 3-7 Jahren ohne Probleme fürs Sürfen und Arbeiten aus (siehe Netbooks und Nettops).
Es lohnt sich in den meisten Fällen für den Anwender einfach nicht das OS zu wechseln. Die Revolutionären Zeiten wie beim Wechsel von 95 auf 98 sind da wohl leider vorbei.
Die Migrationen werden 2011/2012 massenweise anfangen, da XP 2014 aus dem MS-Support läuft. Als Fa. hast Du dann keine andere Wahl mehr, den ein unsupportetes Betriebssystem einzusetzen ist grob fahrlässig. Wir sind momentan schon bei der Migration(Planungsbeginn war Anfang 2010).
@Toxic
Jup, passt!
@puri
Warum ist es fahrlässig ein unsupportetes OS zu nutzen und wem gegenüber?
@ToXic

naja, es hat sich ja von OS zu OS gravierend was verändert (eigentlich genau so wie von Xp auf Vista) um sich den Technischen Gegebenheiten anzupassen. Aber seit XP sind keine Revolutionen (ausser mal SSDs) mehr passiert ... ja toll, heute hat man min. 2 kerne und 2GB ram stecken in jedem Toaster, aber das ist nix was XP nicht auch schon konnte. Was sich in meinen Augen wirklich bei Win7 gebessert hat, ist die Usability.
Hat man seinen Usern einmal ein paar Grundlegende Kniffe gezeigt, merkt man schnell wie begeistert diese von Win7 sind.
Wie du schon selbst sagst, die Leistung ist extrem stark gestiegen, der User selbst macht aber noch immer das gleiche wie vor ein paar jahren. Ich glaube heute befinden sich 99% aller PC-System 90% der Zeit im idle
greez
Die wahren wichtigen Unterschiede sind
-die Erkennung von SSDs bei WIN7 (kein Auto-defrag mehr wie bei VISTA)
-der Task-Sheduler hat aufgehört so wild auf den Kernen zu springen, EIST und C&Q sind wieder möglich.
-AUC nervt nicht jedes mal neu.
Für mehr als 4 Kerne war VISTA eh nicht konzipiert. VISTA war eben zu kurz gesprungen, warum auch immer M$ das so fix raus bringen musste. War bei ME schon schief gegangen...
Ach, da gibt es noch viel mehr Unterschiede, bis hin zur Grafikausgabe (siehe meinen letzten Artikel zu den 2D-Schwächen). Die Verwendung des aperture space für die Grafikdaten ist doch mal ein Fortschritt, wenn auch ein nicht allzu eleganter. Zumindest gehen die wichtigsten Rudimente der 2D-Hardwarebeschleunigung wieder. Wobei sich Vista seit dem Plattform-Update kaum noch so gravierend von Windows 7 unterscheidet wie vorher.
XP in einem abgeschlossenen, autarken System ist durchaus noch akzeptabel. In den Händen sorgloser Internet-User jedoch ist es der größte Virus, den es gibt.
@checkmate: das WDDM 1.1 hast du noch vergessen, kein Hybrid PhysX unter Vista, was unter XP ja geht und unter 7 auch wieder. Nur Version 1.0 für Vista und damit keine 2 GrakaTreiber gleichzeitig, gepatcht wirds natürlich nicht, ein Schelm wer dabei böses denkt xD
naja win7 vorinstallierte geräte hin oder her. bei uns wurde win7 durch winxp übers intranet überspielt! es müssten die firmen ihre programme wie zentrale server auf win7 umstellen und das kostet geld
Xp gibts seit Ende 2001, läuft stabil und ist recht anspruchslos.
Ist also nicht ohne Grund noch so verbreitet
Da ich außerdem kein DX10-Gamer bin hab ich auch wenig gründe umzusteigen, obwohl mein system für Win7 locker reichen sollte
Die Produktivität in Win7 ist einfach furchtbar. Alles unübersichtlich und verkompliziert. Wie sehr ich mir das alte Startmenü und das alte Paint (dass eh zu nichts als Screenis und bissl ausschneiden gut ist) zurückwünsche. Alles nicht besonders gut bedacht, einfach hier und da und dort und oben und drüben mal ein Menü oder Bedienfeld hingeklatscht. Look&Feel von Win7 find ich zudem schwer unterkühlt.
und schau bei Win7 eigentlich nur vorbei, wenn der Zockerfinger juckt.
Immer häufiger boote ich mein einfach personalisierbares Ubuntu 10.10
@derbene
Du benutzt in Win7 das Startmenü? Dann machst Du etwas falsch ;-)
Was ist ein Startmenü? Nehme ich auch nie. Wozu auch
Wenn man weiß, wie Seven tickt, ist man schneller am Ziel als mit XP.
nein genau deshalb benutz ich es nicht mehr.
microsoft hat das Ganze so schlecht umgesetzt, dass alle alten funktionen ihren wert verloren haben. umwege und immer mehr umwege.
Ich sehe eigentlich kaum einen Umweg, sondern ich bin unter Seven meist schneller am Ziel, als früher mit XP oder Vista. Allerdings setzt dies auch voraus, dass man sich mit dem System zunächst aktiv und aufgeschlossen auseinandersetzt. Ein XP-Normaluser ist am Anfang auch mit Ubuntu überfordert und nach einigen Wochen nur DOSe finde auch ich mich in einem anderen System nicht sofort wieder zu 100% zurecht. Ist eigentlich normal.
ich sag immer die Software muss zur Hardware passen, ein altes System mit Win7 ist meiner Meinung nach genauso Schwachsinn wie ein neues System mit XP, SW und HW muss einfach abgestimmt auf die bedürfnisse werden, damit grenzt man im vorhinein schon große fehler aus
Verinnerlichen, anwenden und das Startmenü vergessen:

http://windows.microsoft.com/de-DE [...] -shortcuts
Den Rest erledigt die Explorer-Bar
Für Nicht Windows 7 Nutzer: Explorer-Bar? Wer wie was wie wo? Damit starte ich meine Anwendungen ohne das Startmenü und ohne Desktopicon?
Und @FormatC: Was hat denn das Startmenü mit Shortcuts zu tun? Nur bedingt wenn ich den Link so sehe.
Mehr als Du denkst, denn es geht auch sowas:
http://windows.microsoft.com/de-DE [...] n-programs
Für das, was man an Programmen im normalen Alltag braucht, kann man sich ein paar wenige Shortcuts einrichten und merken. Auch das Ausführen von Kommandos lässt sich automatisieren. Der Rest klebt in der Explorer-Bar. Ob nun als Programmverknüpfung oder zugeordentes Dokument. Ich finde das durchaus produktiv, weil es das Startmenü in den meisten Situationen überflüssig macht.
Wer zudem eine tolle Gamertastatur mit vielen Extratasten hat: man kann auch hier eine Menge Aufrufe vordefinieren und später abrufen. Ich habe z.B. für Word insgesamt 12 Zusatztasten definiert, spart Menüklickerei vom Feinsten. Gleiches gilt für meine Programmierumgebungen.
Das Problem sind für mich nicht die Programme die ich häufig brauch (den ihre Icons kleben bei mir eh an allen Ecken und Enden), sondern der Rest. Und den hat man eben früher schön über das Starmenü aufgerufen. Schon allein, dass "Ausführen" bei Win7 standardmäßig nicht mehr im Startmenü ist (jedenfalls wars bei mir so), ist verwunderlich. Zudem nervts, dass das Starmenü in der Höhe begrenzt ist.
Optimal finde ich ist es in Gnome gelöst, besser gehts gar nicht. Übersichtlich, aufgeräumt, schnell, schick, effektiv. Sollten die sich ne Scheibe abschneiden
Startemenü, direkt mit Eingabefenster fürs Ausführen
Das ist Standard und wirklich elegant gelöst, weil damit gleichzeitig auch die Dateisuche funktioniert. Egal ob man anfängt einen komletten Pfad einzugeben oder nur den Dateinamen. Gib testweise mal msconfig ein und drücke Enter. Besser gehts nicht. Unter XP ist es nämlich mindestens ein Klick mehr. Und die Höhenbegrenzung macht auch Sinn, ein Startmenü ist nicht zum Vollmüllen gedacht. Klicke rechts auf Systemsteuerung, Computer oder Netzwerk, dann kannst Du Dir diese Symbole noch direkt auf den Desktop legen.
Man kann Windows, wenn man Recht hat, gern kritisieren, aber wenn man ein System noch nicht mal oberflächlich kennt, dann hat eine solche Kritik immer einen leichten Beigeschmack.
Also habe einen Dualcore mit 939er soket den ich wegen Direkt x11 auf win7 betreiben wollte nur ständig fliegen bei mir BSOD seitens treiber von windows bzw cpu interrupt probleme, bei der 32 bit version zwar bedeutend weniger als die 64 bit version aber dennoch seit dem rückschritt auf win xp läuft wieder alles ohne probleme
Und du glaubst wirklich das das an WIndows liegt? Deine Kiste laeuft eher hochgradig instabil.