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Chipsätze: Intel E7525 (Tumwater), Intel 875P (Canterwood)

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Mit der Einführung des aktuellen Xeon Nocona-Prozessorkernes hat Intel bei zahlreichen Motherboardherstellern erhöhtes Interesse wecken können, denn die aktuelle Plattform auf Basis des E7525 (Tumwater) arbeitet nun mit standesgemäßen 200 MHz FSB-Takt bzw. FSB800. Zudem bietet der aktuelle Chipsatz nun auch Unterstützung für PCI Express für Grafik und für I/O-Komponenten. An Attraktivität mangelt es den aktuellen Systemen schon einmal nicht.

Auch für den Serverbereich kann Intel passende Chipsätze aus dem Hut zaubern. Die Modelle E7520 und E7320 sind als Lindenhurst bekannt und bieten anstelle des x16 PCI Express für Grafik und eines x8 PCIe-Ports ganz einfach drei x8 PCIe-Ports.

Als interessantes Phänomen im Workstation-Markt kann der Intel 875P-Chipsatz alias Canterwood gelten, der vor 18 Monaten zusammen mit den FSB800-Pentium-Prozessoren eingeführt wurde. Technisch sind der P4 und der Xeon ohnehin nahe beieinander, so dass der Betrieb des Nocona auf einem 875P-System ohne weiteres zu realisieren ist. Die Gründe sind einleuchtend, denn bis zu 30% bessere Speicherperformance bei 50% geringeren Kosten sind harte Fakten.

Intel war dieser Umstand wohl bekannt, weshalb als Southbridge-Alternative zum ICH5 auch der 6300ESB existiert. Dieser bietet die Grundfunktionen in abgespeckter Form, kann jedoch zusätzlich noch zwei 64 Bit PCI-Slots anbieten. Board-Hersteller sind somit in der Lage, aus nur zwei Bridges ein Workstationprodukt zusammenzustellen. Asus und Intel gehen mit zwei und SuperMicro gleich mit 10 verschiedenen Modellen in den Markt.

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