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BigBang Xpower: Funktionen

Mainstream oder High-End? Zwei X58-Lösungen im Vergleich
Von , Achim Roos

Mit insgesamt sechs x16 PCI Express-Anschlüssen ist das BigBang Xpower zusammen mit dem neuen X58A-UD9 von Gigabyte am flexibelsten. Die MSI-Implementierung unterstützt die Crossfire-Technologien von ATI und Nvidia. Es gibt allerdings ein paar Slot-Kombinationen, die man kennen sollte, da die vollständige Anzahl von PCI Express 2.0-Lanes auf dem X58-Chipsatz auf 32 beschränkt ist. Die folgende Tabelle zeigt die unterstützten Lane-Konfigurationen:

Übersicht: PCI-Express-Steckplätze
1
x16
x16
x16
x8
x8
x8
2
-
-
-
x8x8x4
3
-
-
-
-
-
x4
4
-
x16x8x8x8x8
5
-
-
x8x8x4x4
6
-
-
-
-
x4x4


Da dieses Motherboard auch Übertakter ansprechen soll, hat MSI sichergestellt, dass der Prozessor und die Grafikkarte mit ausreichend Strom versorgt werden. Es gibt einen zusätzlichen ATX 8-Pin-Anschluss, der den Prozessor zusätzlich mit Energie versorgt – zudem stellt MSI einen 6-Pin PCIe-Stromanschluss zur Verfügung, der den Energiebedarf installierter Grafikkarten per PCI Express stillt. Sinnvoll ist dies bei Konfigurationen mit mehreren Grafikkarten sowie beim Übertakten, denn der 6-Pin Stromanschluss an Grafikkarten versorgt hauptsächlich die GPU und es könnte  hilfreich sein, zusätzlich Energie über den PCI Express-Anschluss bereitzustellen, um so einen zuverlässigen Betrieb des Speichers zu gewährleisten.

MSI platziert einen massiven 8-mm Heat-Pipe-Kühler namens SuperPipe über den Spannungsreglern und dem Chipsatz und befestigt diese mit Metallschrauben. So kann die Heat-Pipe leicht entfernt werden, sollte man sich bei einem Extrem-Overclocking Vorhaben für eine Flüssigstickstoffkühlung entscheiden wollen. Das BigBang Xpower ist zudem mit dem sogenannten V-Check Point ausgerüstet, das ein einfaches Messen von Spannungen mit einem Voltmeter erlaubt.

Das OC-Dashboard ist eine kleine Desktop-Box, die mit dem BigBang Xpower-Motherboard geliefert wird. Am ATX-Panel ist ein spezieller Konnektor für den Anschluss des OC-Dashboards vorhanden, mit dem man CPU- und Speichertakt sowie die Spannung im laufenden Betrieb anpassen kann ohne dabei auf das BIOS oder die Übertaktungs-Software zurückgreifen zu müssen. Die Box ist natürlich ideal zum Überwachen der Taktraten und Spannungen während eines Benchmark-Durchlaufs und zeigt zudem BIOS Post-Codes während des Startvorgangs an. Letzere lassen sich allerdings auch über ein zweistelliges LED-Display auf dem Motherboard ablesen. Wie dem auch sei: Unserer Meinung nach ist das OC-Dashboard ein tolles Add-On, allerdings wirkt µGuru Clock von Abit durchdachter: Sein Display ist größer und kann auf dem Schreibtisch aufgestellt werden, während es sich beim OC-Dashboard lediglich um ein Kästchen ohne Gestell handelt.

Einfacher übertakten lässt es sich mit dem OC Genie-Schalter auf dem Motherboard. Diese physische Lösung übertaktet das System automatisch und mit zwei Tastern lässt sich eine Feineinstellung der Übertaktungsgeschwindigkeit vornehmen. Das OC Genie ist allerdings keine Funktion, die nur auf dem BigBang-Board zu finden ist. Sie steht auch auf anderen MSI-Boards zur Verfügung. Wir selbst würden allerdings keine High-End-Lösung kaufen nur um die ab Werk vorgegebenen Übertaktungsmöglichkeit zu nutzen, die wenig hilfreich dabei sind, das Limit beim Übertakten auszuloten.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • avaka , 6. Juli 2010 08:53
    Ein gutes Fazit. Beim Mainboardkauf gibt es heute (fast) keine qualitativ schwarzen Schafe (bei 1366 sowieso nicht) sondern nur noch mehr bzw. weniger Features.
    Der nächste Schritt wäre wohl quasi ein Zusammenstellen des Mainboards^^
    Nach dem Motto "Highendaudio brauch ich nicht aber pack dafür den Lucidchip drauf und statt Firewirecontroller einen mit USB 3.0". 1 Woche später is das Ding dann per Luftfracht aus Asien vor der Haustür.
    Den Lucidchip vermisse ich wohl irgendwie bei dem Bigbang. Für über 300€ hätte man den erwarten dürfen. Immerhin hat das kleine Bigbang mit 1156 ja drauf.
  • SolidSnake001 , 6. Juli 2010 09:38
    Früher kosteten HighEnd-Bretter soviel wie Heute die Einsteigerboards, schon erschreckend diese Preisentwicklung.
  • drno , 6. Juli 2010 10:35
    Lieber Snake, da hast Du voll ins Schwarze getroffen. Aber das ist noch nicht alles. Zum einen hat uns die Währungskrise 20% Aufgeld bescheert, die sind noch nichtmal voll im Markt drin, zum anderen mauern die Brettermacher mit den Preisen bis zum abwinken! Die Zeiten billigster Haitech sind vorbei, ab jetzt kostets mehr Knete!
  • Shini , 6. Juli 2010 10:55
    Das stimmt so nicht. Ich weis wie früher die Nvidia Grafikkarte knapp 1000 DMark gekostet haben. Heute umgerechnet 500 Euro. So viel kosten Heute High End Grakas auch noch, teilweise sogar billiger. Von den DDR1 Preisen will ich erst gar nicht anfangen.
  • Gudi , 6. Juli 2010 12:46
    Die Rede ist hier doch von Mainboards und nicht von Grafikkarten oder hab ich was verpasst?

    @Solid: Du übersiehst dabei, dass es sich bei den Brettern um das Premium-Marktsegment handelt. Die Boards für den Mainstream sind samt und sonders bezahlbar. Sowohl Sockel 775-Boards, als i5, und AM2+/3 sind doch schon für 70 Euro in brauchbarer Ausführung zu kriegen.

    Früher gabs halt innerhalb des Sockels 775 verschiedene Unterteilungen (P43, P45) heute hat man noch einmal weiter differenziert.
  • fffcmad , 6. Juli 2010 14:03
    avakaEin gutes Fazit. Beim Mainboardkauf gibt es heute (fast) keine qualitativ schwarzen Schafe (bei 1366 sowieso nicht) sondern nur noch mehr bzw. weniger Features.Der nächste Schritt wäre wohl quasi ein Zusammenstellen des Mainboards^^ Nach dem Motto "Highendaudio brauch ich nicht aber pack dafür den Lucidchip drauf und statt Firewirecontroller einen mit USB 3.0". 1 Woche später is das Ding dann per Luftfracht aus Asien vor der Haustür. Den Lucidchip vermisse ich wohl irgendwie bei dem Bigbang. Für über 300€ hätte man den erwarten dürfen. Immerhin hat das kleine Bigbang mit 1156 ja drauf.


    Meins wuerde ohne Onboard-Sound daherkommen.
    Da waere nur SATA und USB druff. PS/2 Ports und gut ist :)  Den rest brauchte ich garnicht. Da koennt ich mal echt Geld sparen ^^
  • Levi88 , 6. Juli 2010 17:16
    Die Mainboards der "Superlative" sind alle so stark überhäuft mit irgendwelchen Zusatzcontrollern, die meistens sowieso keiner braucht.
    (Solange es keinen internen USB 3.0 gibt, werd ich mir auch das nicht zulegen, ich werde definitiv nicht anfangen, hinter meinen PC zu kraxeln..)
    Da dauert das booten des neuen Highendwunders gleich mal 10 Sekunden länger ;) .

    @ Preise:
    Die X48 kosteten normal auch 200-250€.. nun gibts davon fast nix mehr :p .300€ fürn Mobo würd ich durchaus einsehen, wenns das ist, was ich suche.
  • Casi , 6. Juli 2010 20:15
    Genau, warum jetzt kaufen wo demnächst USB 3.0 am Start, wer warten kann, der wartet. Ein Firewire-Anschluss kann nicht schaden, eventuell n guter alter Parallelanschluss für den Drucker, spart mir ne Zusatzkarte. Die ganzen Soundanschlüsse benötige ich eigentlich nicht, reichen würde dann n einfacher Mikro- und Boxenanschluss wenn Sound da ist. Ja, sowas.
  • avaka , 7. Juli 2010 09:36
    Nja gut. Die Argumente sind berechtigt aber es gibt ja nun Lösungen dafür. Qualitativ sind die Boards der Mittelklasse auch ohne Mängel und diesen enormen Aufwand in der "Superlative" braucht man nur fürs aberwitzige OC. Nur wer macht sowas schon mit seiner sauer verdienten Kiste?
    Dann kauft man sich ein Board in der Basisversion und stöpselt einfach dazu was man braucht. Dann hat man halt wieder 3-4 Steckkarten im System. Soundkarte, USB3 Karte (mit internen Anschlüssen), ne gescheite Netzwerkkarte (wers braucht), Graka natürlich usw.
    Die 7 Steckplätze sind da nicht fürs schön Aussehen, damit kann man auch was machen.
  • Anonymous , 7. Juli 2010 14:56
    Das MB für 170€ würde mir reichen, wie gesagt dann eine ssD für den Rest Knete verbauen.
  • Anonymous , 7. Juli 2010 17:30
    das asrock extreme 3 gibts günstiger als das ProE und mit allen Profi-Features wie usb3 und sata6, wer sich hier weniger Wert für mehr Geld andrehn lassen will, bitte :-)
  • FormatC , 7. Juli 2010 18:20
    ASRock? Gerade das von Dir bejubelte Klingonen-Modell ist eine perverse Speicher-Diva. Zig Beschwerden, dass geläufiger RAM nur im Single-Channel liefe, selbst Module von der QVL spinnen, USB-Platten melden sich willkürlich ab... Wenn ich basteln will, kaufe ich mir einen alten PC. Ich habe selbst schon rätselnd davor gesessen und mit einem Bekannten solange Speicher ausgetauscht, bis was Passendes einigermaßen lief. Außerdem wird die NB/IOH sauheiß, was wiederum zu Freezes führt. Das ist ein Frickelboard, untauglich zum OC. Hauptsache billig.
  • derwolf92 , 7. Juli 2010 18:33
    xD Erfahrungen sind doch immer das Beste.
  • FormatC , 7. Juli 2010 18:51
    Ja. Solange es nicht den eigenen Geldbeutel trifft und man gegenüber dem Geiz-ist-geil-Opfer noch klug aufsprechen kann... :D 

    Im Ernst, ASrock baut mittlerweile auch brauchbare Teile. Die aber dann auch wiederum nicht weniger kosten, als die von MSI und Gigabreit. Denen haftet das typische Fiat-Image an den Fersen. Oft genug zu Recht.
  • derwolf92 , 7. Juli 2010 18:55
    Wäre auch komisch, wenn die etwas qualitativ gleichwertiges wie die Konkurrenz bauen würden aber ne ecke günstiger sind. Dann wäre der Ruf schon besser.

    FIAT
    Fährt immer am Tag (Nachts sind die Werkstätten zu)
  • FormatC , 7. Juli 2010 20:40
    FIAT Fehler In Allen Teilen :D 
  • derwolf92 , 7. Juli 2010 20:41
    FIAT Für Italiener ausreichende Technik
    Ferrari In Außergewöhnlicher Tarnung
    Fahrende Italienische Abfall-Tonne

    Ich glaub das reicht :) 
  • Barracuda_911 , 8. Juli 2010 17:47
    Ich denke der Mehrpreis für das MSI Big Bang-XPower ist gerechtfertigt. Alleine die beiliegende EAX 5.0 fähige und mit zusätzlichen Dolby Features ausgestattete Soundkarte macht schon einen Großteil des Aufpreises wieder wett. Dazu hat man noch ein OC Dashboard, Onboard USB 3.0 und einen Marvell SATA 6 GB Controller. Wenn man später mal eine größere und schnellere SSD nachrüsten will (z.B Crucial RealSSD mit über 350 MB/s Lesegeschwindigkeit), dann stößt man mit günstigen Boards und SATA II schnell an limitierende Grenzen. Zudem ist das MSI Board durchgängig mit hochwertigen Komponenten bestückt, bietet zusätzliche Stromversorgungsstecker für das Übertakten der CPU und hat deutlich mehr PCIe Steckplätze für Multi-GPUs und Zusatzkarten wie TV- oder weitere Controllerkarten...

    Bei diversen Reviews im I-Net hat das Big Bang XPower durchweg sehr positiv abgeschnitten. Außerdem hat man dann ein sehr zukunftssicheres Board. Ich finde daher dass es seinen Preis wert ist.

    Wenn man sein System aber nicht übertakten will oder keine Multi-GPU Lösung zum Spielen oder für professionelle Anwendungen benötigt, kann man wirklich zum günstigeren Board greifen. Allerdings hat man da halt auch weniger Features und Steckplätze...