Intel X58: Sechs Motherboards bis 300 Euro im Vergleich
Inhaltsverzeichnis
- 1. X58: Ausgereift und gut?
- 2. Asus Rampage II Extreme
- 3. Rampage II Extreme: BIOS, Software und Zubehör
- 4. DFI LANParty UT X58-T3eH8
- 5. X58-T3eH8: BIOS, Software und Zubehör
- 6. EVGA X58 3X SLI
- 7. X58 3X SLI: BIOS, Software und Zubehör
- 8. Foxconn Blood Rage
- 9. Blood Rage: BIOS, Software und Zubehör
- 10. Gigabyte GA-EX58 Extreme
- 11. EX58-Extreme: BIOS, Software und Zubehör
- 12. MSI Eclipse SLI
- 13. Eclipse SLI: BIOS, Software und Zubehör
- 14. Testkonfiguration
- 15. Benchmark-Ergebnisse: 3D-Spiele
- 16. Benchmark-Ergebnisse: Audio- und Video-Encoding
- 17. Benchmark-Ergebnisse: Produktivität
- 18. Benchmark-Ergebnisse: Synthetische Tests
- 19. Leistungsaufnahme und Wärme
- 20. Übertakten
- 21. Fazit
Im vergangenen November waren nur wenige Motherboard-Hersteller auf die Vorstellung des Core i7 von Intel wirklich vorbereitet, was nicht unbedingt verständlich ist. Viele hatten anfangs keine passenden Platinen im Portfolio. Mit der Nehalem-Architektur von Intel wurden zudem Drei-Kanal-Speicher sowie ein integrierter Speicher-Controller eingeführt. Damit entstand offenbar mehr Optimierungsaufwand als geplant. Nun ist es allerdings soweit: Wir schauen uns High-End-Platinen der Hersteller Asus, DFI, eVGA, Foxconn, Gigabyte und MSI an.
Die Hersteller waren gezwungen, sich auf umfassende Veränderungen gefasst machen. Das Block-Diagramm liefert einen guten Überblick: Intels verwendet eine bereits bestehende Southbridge, wobei der X58-Chipsatz allerdings nicht einfach als X48 ohne Speicher-Controller zu betrachten ist. Zusätzlich zur Umstellung vom parallelen Front Side Bus (FSB) auf das serielle Quick Path Interconnect (QPI) hat Intel vier weitere PCI Express (PCIe) 2.0-Lanes mit auf die Northbridge gepackt. Intel überlässt den Motherboard-Herstellern die Entscheidung, was sie mit diesen vier zusätzlichen Leistungen anfangen wollen.
Nach Einführung des Core i7 haben wir Motherboard-Anbietern 100 Tage Zeit gegeben, um Kinderkrankheiten sowie andere Probleme zu beheben und uns dann an den Testvergleich der aktuellen Spitzen-Plattformen gemacht. In den kommenden Wochen werden wir ebenfalls einen Blick auf Boards mittlerer Preisklasse zwischen 200 und 300 Euro sowie Angebote unter 200 Euro werfen. Heute bleiben wir erst einmal bei den erstklassigen Produkten, da der Core i7 noch immer als Premium-Produkt eingeordnet ist. Sind all diese vergleichsweise teuren Motherboards auch wirklich ihr Geld wert?
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Öhm.... Warum werden fast nur Sachen getestet,
bei den CPU und Grafikkarte unabhängig von Mainboard
die Leistung bringen, nicht aber Mainboard limitierte
Dinge wie SATA-, USB-Übertragungsraten und Spannungsstabilität?
Ich hätte auch ein Gigabyte UD-Brett im Test gesehen,
dass ja deutlich weniger Strom fressen soll als alle anderen Bretter.
Dennoch danke für die kurze Übersicht.
Ohne jetzt einen Nutzen für ein solches Brett zu haben, fände ich von den 6 das Gigabyte von Layout am Besten, auch wenn mir die Anordnung der SATA-Ports dort ebenfalls missfällt, dafür finde ich das restliche Design top.
Allerdings wären Tests für HD, RAM, USB und Spannungen, wenn schon jedesmal auf OC-Board hingewiesen wird, deutlich interessanter.