Weil Intel den Core i7-Prozessor auf das High-End-Segment ausgerichtet hat, sind die LGA-1366 Mainboards sowohl auf den Enthusiast-Bereich als auch das Workstation-Segment zugeschnitten. Für den jetzigen Sockel geht es in Zukunft wohl verstärkt in Richtung der Xeon-Linie, da die Mainstream-Prozessoren der neuen Mikroarchitektur ein neues Interface mit weniger Pins nutzen werden. Der High-End-Markt ist für die Hersteller also klar umrissen, und so haben sie sich bislang auch auf ihre Flaggschiffe konzentriert.
Wir haben beinahe drei Monate gewartet, um den Mainboard-Firmen Zeit zu geben, sich der Bugs in ihren High-End-Modellen anzunehmen. Erst dann begannen wir mit den Tests für unseren Artikel Intel X58: Sechs Motherboards bis 300 Euro im Vergleich. Unsere Geduld zahlte sich aus, denn die meisten Testmodelle arbeiteten zuverlässig und problemlos. In den vergangenen Wochen sollten die Hersteller nun ausreichend Zeit gehabt haben, auch ihre Mittelklasse-Modelle genau so marktreif zu bekommen. Oder zumindest hatten wir das erwartet.
Stattdessen wurde dieser Vergleichstest einer der interessantesten, die wir in der letzten Zeit durchführten, wenn auch leider aus den völlig falschen Gründen. Von den ursprünglich zehn Firmen, die uns Testmuster zugesagt hatten, vergaß eine uns ein Board zu schicken. Eine weiteres Board erreichte uns leider zu spät, während ein dritter Kandidat trotz diverser Versuche mit verschiedensten Kombinationen aus Grafikkarten, CPUs und RAM bereits am POST (Power-On Self Test) scheiterte. Wem das noch zu gewöhnlich ist, der findet vielleicht spannender, dass eines der verbleibenden Test-Boards mit dem Übertakten unseres Core i7 überfordert war: Es blieb in einer Endlos-Reset-Schleife hängen. Weniger glimpflich ging es für einen Kandidaten aus, der sich aufgrund des offenbar fehlenden Überspannungsschutzes im BIOS ins Hardware-Nirwana verabschiedete. Das inspirierte wohl ein anderes Board, es ihm gleich zu tun - und unseren Core i7 920 gleich mit sich in den Silizium-Tod zu reißen.
Wer also glaubt, aufgrund des gehobenen Preises von 200 Euro und mehr geprüfte Qualität erwarten zu können, wird wohl von den Zuständen, die derzeit im Bereich der Core i7-Boards herrschen, unangenehm überrascht werden - und das, obwohl man hier im Vergleich zur Vorgängergeneration gerne mal 75 bis 100 Euro mehr auf den Tisch legen darf, nur um den neuen Sockel zu bekommen. Dennoch stießen wir auch auf ein paar Highlights, die wir uns nun genauer anschauen wollen.
- Zwei Schritt vorwärts, drei zurück
- ASRock X58 SuperComputer
- X58 SuperComputer BIOS, Software und Zubehör
- ASUS P6T
- P6T BIOS, Software und Zubehör
- Biostar TPower X58
- TPower X58 BIOS, Software und Zubehör
- DFI LANParty DK X58-T3eH6
- X58-T3eH6 BIOS, Software und Zubehör
- Foxconn Renaissance
- Renaissance BIOS, Software und Zubehör
- MSI X58 Platinum SLI
- X58 Platinum SLI BIOS, Software und Zubehör
- Test System, Konfiguration und Benchmarks
- Benchmark Ergebnisse: 3D Spiele
- Benchmark Ergebnisse: Audio- und Video-Encoding
- Benchmark Ergebnisse: Anwendungen
- Benchmark Ergebnisse: Synthetische Tests
- Leistungsaufnahme, Wärmeentwicklung und Übertakten
- Fazit

was zum henker macht man mit 4 grafikkarten im rechner? 8 bildschirme anstöpseln? ein Quad Sli einbauen? 4 radeons reindonnern? Am besten 4 4870x2 und dann tanzt der stromzähler aber samba ^^
und noch etwas: wieso bringt intel eigentlich 2 sockets heraus? gerade der einheitliche sockel der Core-Plattform ist doch ein riesen Vorteil, ob nun 2*2 GHz oder 4*3,2 Ghz, alles ein Sockel, so dass aufrüsten problemlos möglich ist!
fragen über fragen ^^
Offiziell liegt es daran, dass die Mainstream-Variante nur über 2 Speicherkanäle verfügen wird. Dazu benötigt der Chip dann weniger Pins, was die elektrische Beschaltung und das Board-Design vereinfacht und letztlich für den Kunden einen geringeren Preis bedeutet.
Es sieht aber auch einfach nach einem Launch von oben aus. Mit den Server-Prozessoren verdient man heute Geld, also laufen die als erste vom Band. Um noch ein wenig mehr zu verdienen aber hauptsächlich, um die Benchmarkkrone tragen zu können, verkauft man denselben Prozessor dann auch noch mal als "Desktop"-Variante. Es finden sich immer gut betuchte Enthusiasten, die für das letzte bisschen Performance (und eine gewisse Exklusivität) mehr zahlen. Dabei bleibt dann aber die Aufrüstoption auf der Strecke.
http://www.evga.de/articles/de-en/00447/
@thorben du musst ganz viel lesen! Also solche Fragen zu stellen - da frag ich mich warum wir in der Medizin und Co. noch forschen, 1 Medikament reicht doch o_O
Outsch - ganz großes!
Und zum Thema MultiGPU: Guck mal wieviel GPUs man im Verbund schalten kann (spezifisch SLI/CF)!
Nichts 4* 4870X2/4890X2!
Böse böse böse!
Richtig erkannt, daher für mich belanglos der Test - Naja Hauptsache Arschrock tztztz ^^
Naja, ich werde so schnell nocht auf die 1366 Plattform wechseln. Bin mit meinem Q6600 noch immer gut bedient. Das ganze mit 3 GHz reicht für alle Spiel, auch wenn man damit in den Benchmarks nur noch im Mittelfelt spielt.
Ob ich beim nächsten Plattformwechsel bei Intel bleibe steht auch noch in den Sternen. Nächstes Jahr sollen ja 6 Kern CPU´s kommen, dann wäre ein wechsel wohl eher angebracht. Hoffe aber insgeheim, dass AMD auch sowas bringt und von der Performance noch etwas näher an Intel ran kommt. Dann wirds auf jeden Fall ein AMD.
Ich glaube, man kann diese Plattformen getrost als "HighEnd" bezeichnen..
also leute
ich glaube manchmal das einige nicht mal die erste seite lesen, sondern sich nur die bunten benchmark bildchen anschauen.
also das schwarze zeug auf weissem hintergrund nennt man buchstaben leute !
und nun lest:
da war thg noch echt diskret und nett dass sie nicht die hersteller zu den einzelnen pannen mobos dazugeschrieben haben.
Der Autor versucht mit seinen Artikel schön sachlich zu bleiben und geht auf jede Ecke und Besonderheit ein, aber nein schon schreien hier welche, Schwachsinn, dass braucht man nicht oder einfach Asus ist kagge oder dass das doch schon high end sein soll ohne wirklich Ahnung von zu haben! Erstmal kann man nicht sagen, dass eine komplette marke schlecht ist. ich denke jeder Hersteller hat schon mal Mist gebaut, aber auch gute Boards raus gebracht. Weiterhin sind die Boards nicht schlecht,aber es sind nunmal NICHT die High End Boards der Hersteller, die noch wesentlich teurer sind!
Lest die kompletten Artikel und gebt sachliche begründete Statements ab. Ich denke, dass ist man den Autoren schuldig!
Das Asus P6T ist für mich keine Oberklasse, höchstens vom Preis her. Für ein paar Euro mehr gibt es das Asus P6T Deluxe V2, das vom Layout her viel besser für 2fach-SLI geeignet ist. Wer sich das technisch unsinnige 3fach SLI gönnt (zumindest für Spieler), wird das auch wohl eher dazu ein Rampage II gönnen..
Der Test zum Slot 1366 zeigt auf jeden Fall deutlich, dass hier die Preis-Leistungsoptimierer noch keine Heimat finden. Ein Core 2 Duo oder Quad mit DDR2-RAM ist viel vernünftiger. Aber Vernunft kann auch seeehr langweilig sein.^^
Ach ja, danke an die Dampfplauderer in den Kommentaren, die bei den Lesern mit wenigen Worten das Gefühl erzeugen, sich auf dem anderen Ende der IQ-Skala zu befinden.
BOOAAA EY, derb krasse Frage yoooo...
http://www.bss-b.de/Wortkarteien/html_pdf/tunwoerter1.htm