Intel Xeon Silver, Gold und Platin: Bis zu 28 CPU-Kerne und 38,5 MB Cache

Intel wechselt bei seinen kommenden Xeon-Prozessoren das Bezeichnungsschema. Die Klassifizierung der Chips soll bereits an ihrem Beinamen erkennbar sein. Den Einstieg markiert der Xeon Bronze 3000, der im Höchstfall mit zehn CPU-Kernen ausgestattet wird, beim Silver 4000 sollen dagegen bis zu zwölf Kerne genutzt werden können.

Der darauffolgende Xeon Gold 6000 wird 14 bis 22 Kerne zur Verfügung stellen, während in den einzelnen Ausprägungen des Xeon Platinum 8000 zwischen 24 und 28 CPU-Kerne integriert werden sollen. Zudem steht bei den Platinum-Varianten jedem Kern ein ein Megabyte großer L2-Cache zur Verfügung, der L3-Cache soll ganze 38,5 MB groß sein.

Die thermische Verlustleistung soll 208 Watt betragen. Auch der Speicher-Controller mit bis zu sechs Kanälen, unterstützt drei Speicherbänke pro Kanal, sodass einer CPU bis zu 18 Speicherriegel zur Seite gestellt werden können.

Zwischen den einzelnen Baureihe bestehen jedoch nicht nur Unterschiede hinsichtlich der Kernanzahl oder der Controller. Gold und Platinum basieren auf der Skylake-SP-Architektur, während bei den bronzenen und Silbernen Xeon ein LGA2066-Sockel verwendet wird, der zu den Architekturen Skylake X, W und Kaby Lake X passt.

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5 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • derGhostrider
    Ernsthaft? Bronze, Silber, Gold, Platin?
    Ach bitte... Für welchen Markt ist das Namensschema denn optimiert worden? Fernost? Russland?
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  • ShieTar
    Für den gleichen Markt, auf dem auch Netzteile mit Bronze, Silber, Gold und Platin Effizienz verkauft werden, vermute ich mal.
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  • derGhostrider
    Auch wenn diese Bezeichnungen der Netzteile inzwischen auch bei Servern anzutreffen sind (eigentlich nur Platin und Titanium), hatte ich dort auf eine Erfindung für Consumer/Gamer getippt.

    Xeons sind nun doch eher im Profi-Bereich anzutreffen.
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