Intel Skylake W: Workstation-Chips mit vier, sechs und zehn Kernen

Während bei Prozessoren für Desktop-PCs bereits die Kaby-Lake-Architektur verwendet wird, hinken die Xeon-Chips: Erst so langsam tauchen erste Xeons mit Skylake-Architektur am Horizont auf. Dabei wird Intel auf eine spezielle Serie für Workstations setzen die unter der Bezeichnung Xeon Skylake-W vermarktet werden sollen.

Die technischen Details zu den Prozessoren, die in Konfigurationen mit vier, sechs und zehn Kernen zur Verfügung stehen werden, sind noch vergleichsweise spärlich. Sie sollen mit einem Speicher-Controller aufwarten, der vier Speicherkanäle bereithält. Die Chips besitzen allesamt eine TDP von 140 Watt und werden mit Hilfe eines LGA-2061-Sockels mit dem Motherboard verbunden. Allerdings dürfte insbesondere die kleine (Vierkern-)Version keine sonderlich großen Begeisterungsstürme auslösen, denn sie bietet weder die HyperThreading-Technologie noch einen Turbomodus. Das dürfte kaum genügen um gegenüber den Ryzen-7-Prozessoren zu überzeugen.

Der Marktstart der drei neue Xeon-Prozessoren wird noch vorm Sommer erwartet.

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3 Kommentare
    Dein Kommentar
  • fusion5
    Der "kleine" Sockel unter LGA 3467 heißt LGA 2066.
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  • WhyShy
    Dann muss mein geliebter E5-1620 wohl noch länger werkeln...
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  • Headyman
    Im Xeon-Markt auch bei "nur" Workstation PCs zählen nicht nur Kerne und Performance.
    Und bei den anderen Dingen muss Ryzen erstmal zeigen, das das alles einfach so mal jahrelang funktioniert.

    Aktuell würde ich in einer Produktiv-Umgebung jedenfalls keinen Ryzen einsetzen.
    Da muss man schon mal mind. 1 Jahr schauen, ob man da nicht mehr Aufwand reinstecken muss und höhere Ausfälle/Services hat.
    Das System ist einfach viel zu neu, da mus man zwangsläufig mit wesentlich mehr Problemen rechnen und paar Tage Ausfall können den Preisunterschied mehr als aufwiegen.

    Meine derzeitige Westmere 6C/12T Workstation tut seit über 5 Jahren 24h/7d ihren Dienst, nur 1 Lüfter hat sich bisher verabschiedet.
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