Xiaomi Pinecone: Eigenes Cortex-A53-SoC für das Mi 5C?

Xiaomi macht mit seinen Smartphones zwar nach wie vor einen Bogen um Europa, gehört aber dennoch zu den weltweit großen Herstellern - und könnte nun an einer weiteren Stelle zu den Branchengrößen aufschließen.

Denn wie Apple, Huawei oder Samsung will der Smartphone-Fabrikant künftig zumindest teilweise auf Prozessoren aus eigener Entwicklung setzen.

Der unter dem Codenamen Pinecone entwickelte Chip soll über acht ARM-Cortex-A53-Kerne verfügen, die in zwei Cluster von jeweils vier Kernen aufgeteilt sind. Weitere technische Details wie etwa die Taktraten wurden noch nicht bekannt.

Allerdings könnte das SoC schon in Kürze greifbarer werden: Xiaomi will noch im Februar - möglicherweise zum Mobile World Congress - das Mi 5C vorstellen, das den Chip hinter einem 5,5 Zoll großen Full-HD-Display beherbergen könnte.

Als Arbeitsspeicher steht eine Größe von drei Gigabyte im Raum und der Datenspeicher des Mi 5C soll 64 Gigabyte groß sein. Auf diesem wird anscheinend ein mittlerweile nicht mehr ganz taufrisches Android 6.0 zusammen mit der MIUI-8.0-Oberfläche installiert werden.

Die Tendenz der Smartphone-Hersteller, in immer stärkerem Maße auf eigene SoCs zu setzen, könnte für etablierte Entwickler wie Mediatek und Qualcomm eine Schrumpfung ihres Geschäft bedeuten.

Gerade Qualcomm versucht derzeit neue Geschäftsfelder zu erschließen und das künftige Highend-SoC Snapdragon 835 (zusammen mit Microsoft) auch für Notebooks attraktiv zu machen. Zudem versucht der Hersteller auch im Servergeschäft einen Fuß in die Tür zu bekommen.

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