Sony präsentiert neues Top-Modell Xperia Z4

Eigentlich war man davon ausgegangen, dass Sony erst zur zweiten Jahreshälfte eine Aktualisierung seines Flagschiff der Xperia-Smartphone-Serie präsentieren wird. Denn einer Ankündigung des Herstellers zufolge sollte die Anzahl verschiedener Modelle deutlich reduziert und sich - anders als bisher - auf ein High-End-Smartphone pro Jahr konzentriert werden.

Doch offenbar war der Konkurrenzdruck zu groß: HTC und Samsung haben ihre neuen Topmodelle im Rahmen des MWCs Anfang März vorgestellt, LGs G4 wird nicht mehr lange auf sich warten lassen und auch Huawei hat in der vergangenen Woche mit dem P8 ein neues Highlight in sein Programm aufgenommen. Nun hat Sony - etwas unerwartet und ohne großen Bahnhof - nachgelegt und das Xperia Z4 vorgestellt.

Optisch halten sich die Neuerungen allerdings in Grenzen. Das Gehäuse besteht nach wie vor aus einer Glas-Front und -Rückseite und ist einmal mehr nach dem IP68-Standard zertifiert, ist also recht widerstandsfähig gegenüber Staub und Wasser. Äußerlich schließt die 6,8 mm schlanke und 144 g schwere Neuauflage nahtlos an der Gestaltung des Vorgänger an und stellt vor allem eine technische Auffrischung dar - auch wenn diese verhalten ausfällt: So hält der Hersteller weiterhin an einem 5,2 Zoll großen Full-HD-Display fest.

Neu ist dagegen der Prozessor. Hier setzt Sony - wie kaum anders zu erwarten - auf das neueste Höchstleistungsmodell aus dem Hause Qualcomm: Verbaut wird ein Snapdragon 810, der nun auf einen drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Auch der Datenspeicher wächst bei dem neuen Modell: Standardmäßig wird ein 32 Gigabyte großer Speicher zur Verfügung gestellt, auf dem von Haus aus Android 5.0 installiert wird. Die Speichererweiterung mit einer microSD-Karte ist möglich.

Beim Kamerasensor setzt Sony einmal mehr auf Bewährtes: Hier greift der Hersteller auf einen Exmor-Sensor aus eigener Produktion zurück, der mit einer Auflösung von 20,7 Megapixeln punkten soll. Die Auflösung an der Front steigt auf 5,5 Megapixel. Bei den Funkschnittstellen soll das mit dem Qualcomm-SoC verbundene LTE-Modem (Cat. 9) überzeugen, das eine theoretische Download-Geschwindigkeit von 450 MBit/s erreichen kann. Beim WLAN-Modul wird auf die schnelle ac-Spezifikation vertraut.

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