Dell: Precision M3800 und XPS 13 mit Linux

Die meisten Notebook-Hersteller schenken Linux wenig Beachtung. Die mobilen Gerätschaften werden zumeist mit einem Windows-Betriebssystem ausgeliefert; es besteht höchstens noch die Option, gänzlich auf ein Betriebssystem zu verzichten. Neben wenigen Spezialisten, ist Dell der letzte große Hersteller, der vorkonfigurierte Notebooks mit einem Ubuntu-OS im Angebot hatte und Nutzern so das teilweise umständliche Nachinstallieren von Treibern ersparte.

Dies gilt auch künftig, wie der Hersteller in einem Blog-Eintrag in Aussicht stellt. Sowohl das kompakte XPS 13 als auch das Precision M3800, eine mobile Workstation mit i7-Prozessoren der Haswell-Generation, die mit einer Nvidia-Quadro-K1100-Grafikkarte sowie einem UHD-Display ausgestattet werden kann, werden Teil des Developer-Programms.

Auf ihnen ist das Linux-Derivat Ubuntu 14.04.2 als LTS-Version installiert, mit der ein fünfjahriger Support durch den dahinter stehenden Entwickler Canonical gewährleistet wird.

Allerdings ist unklar, ob es sich dabei um die neuste Variante des XPS-13-Ultrabooks handelt, die mit einem Broadwell-Prozessor zur CES vorgestellt wurde, denn ein Link weist auf das Vorgängermodell hin. Als Lieferdatum wird der 2. März in Aussicht gestellt.

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