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Benchmarks: PCMark Vantage, Boot Zeiten und Dateien kopieren

Preview: Intels Z68-Chipsatz bringt SSD-Caching und Quick Sync
Von , Chris Angelini

Die Performance einer SSD und einer klassischen Festplatte dienen im Gesamtergebnis der HDD-Suite von PCMark Vantage als die beiden Extreme. Wie man sieht, ist die Konfiguration mit SSD-Cache im ersten Durchlauf sogar am langsamsten. Doch schon beim zweiten Durchlauf zeigen sich die Performance-Vorteile dieser Technik. Bedenkt man, dass man bis zu 64 GB als Cache nutzen kann, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die am meisten verwendeten Daten auch ihren Weg auf die SSD finden werden.

Wir haben darauf verzichtet, für jeden einzelnen Test aus der HDD-Suite einen eigenen Chart zu erstellen, da sie alle denselben Trend zeigen: Beim ersten Durchlauf ist die Performance der SSD-HDD-Kombination niedriger als die einer Festplatte im Solo-Modus, weil das System auf beide Laufwerke schreiben muss. In nachfolgenden Durchläufen kann aber die SSD die Leseanfragen bedienen, was deutlich höhere Performance ermöglicht

Am größten fiel der Vorteil des Maximized-Modus beim Vista-Startup-Benchmark aus. Wir bleiben aber dabei: Es lohnt sich einfach nicht, für etwas mehr Performance im Write-Back-Modus seine Daten aufs Spiel zu setzen.

Lesende Zugriffe gehören zu den Stärken der kleinen X25-V von Intel. Der App-Loading-Test bringt diese SSD aber an ihre Grenzen – selbst wenn sie allein zum Einsatz kommt. Wie erwartet, bringt der erste Durchgang mit der hybriden Konfiguration noch keinen Performance-Vorteil, doch schon ab dem zweiten Vantage-Durchgang zieht die Leseleistung deutlich an.

Auf die Boot-Zeiten hat die beschleunigte Konfiguration leider praktisch keine Auswirkungen. Die SSD im Solo-Betrieb ist deutlich schneller als die anderen Konfigurationen, die sich allesamt nicht wirklich von den Zeiten der Seagate Barracuda XT absetzen können.

Laut Intels Dokumentation soll Caching sowohl bei Lese- als auch Schreibvorgängen die Performance verbessern. Da im Enhanced-Modus aber gleichzeitig auf die Cache-SSD und die Festplatte geschrieben wird, wird man hier immer nur verbesserte Lesegeschwindigkeiten herausbekommen.

Dass die preiswerten SSDs, die wohl am ehesten als Cache-Laufwerke zum Einsatz kommen werden, beim Schreiben nicht gerade die allerschnellsten sind, dürfte ebenfalls nicht gerade helfen. Intels X25-V beispielsweise kommt zwar lesend auf 170 MB/s, doch seine Schreibraten liegen nur bei mauen 35 MB/s – da ist unsere Seagate Barracuda XT deutlich schneller, die es im Außenbereich auf bis zu 138 MB/s bringt.

Diesen Vorteil spielt sie in unserem File-Copy-Benchmark auch klar aus. Bei diesem Test wird ein 7,79 GB großer Ordner mit einer World-of-Warcraft-Installation an eine andere Stelle desselben Laufwerks kopiert. Am schnellsten schafft das die Barracuda XT. Interessanterweise dauert der Kopiervorgang am längsten, wenn die X25-V allein damit klarkommen muss.

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  • Snapdragon , 16. März 2011 09:08
    Gutes Review,
    nur gibt es einen groben Fehler: auf der Seite "Cachen leicht gemacht - mit Intel"
    muss im ersten Punkt "wodurch sich die Auswahl noch weiter auf die LGA-1155[\B]-CPUs der Sandy-Bridge-Generation beschränkt." stehen.
  • derwolf92 , 16. März 2011 10:41
    und die ersten Mainboards mit den überarbeiten Chipsätzen tauchen mi Handel auf.

    Was!?
    Fazit, erster Absatz.
  • benkraft , 16. März 2011 13:21
    Okay - 1156 ist bei mir einfach noch zu sehr drin. :D  Ist geändert, danke.

    Und die Boards erscheinen natürlich IM Handel, nicht do re mi Handel... ;) 
  • derwolf92 , 16. März 2011 21:13
    Das wird immer solange vorher angeköndigt...

    Aber das vergrössert nur den Wartefrust... :) 
  • Werner_GMX@guest , 17. März 2011 00:45
    Ich vermisse die Angabe, ob der Chipsatz SATA 6 Mbps und USB 3.0 unterstützt.
  • derGhostrider , 17. März 2011 01:02
    Da auch die 67er-Chipsätze SATA 6G unterstützen, wäre es merkwürdig, wenn der "große Bruder" es plötzlich verlernt hätte.

    ---

    Die Virtu-Lösung ist ganz nett, mich wundert es aber schon, daß Intels Graka soviel schneller transkodieren kann als andere Grakas. Oder lag es da an fehlender Unterstützung, so daß das eine mal die CPU transcodiert hat anstelle der gesteckten Grafikkarte?
  • benkraft , 17. März 2011 14:06
    Zitat :
    Da auch die 67er-Chipsätze SATA 6G unterstützen, wäre es merkwürdig, wenn der "große Bruder" es plötzlich verlernt hätte.

    ---

    Die Virtu-Lösung ist ganz nett, mich wundert es aber schon, daß Intels Graka soviel schneller transkodieren kann als andere Grakas. Oder lag es da an fehlender Unterstützung, so daß das eine mal die CPU transcodiert hat anstelle der gesteckten Grafikkarte?


    Dass Quick Sync deutlich schneller ist, ist so schon richtig und liegt daran, dass es über dedizierte, "fixed function" Schaltkreise vollständig in Hardware funktioniert. GPGPU ist letztendlich eine Software-Lösung, die einfach extrem parallelisiert arbeitet.
    Demnächst erscheint ein Artikel zum Thema, der einige Punkte noch mal genauer erklärt - sowohl bei Geschwindigkeit als auch Bildqualität.
  • Auaa@guest , 17. März 2011 16:06
    Alt. Aaaaaalt. Aaaaaaaaaaaaaaalt!
    Das gabs schon und sogar direkt von Intel: TurboMemory.

    War damals blöd und ist es jetzt auch. Für den Endanwender, der keine große Datenbank auf seinem Rechner betreibt oder andere sehr spezielle und vergleichsweise seltene Anwendungsgebiete hat, ist das einfach Unfug.

    60GB SSD Striped Raid = König, wenn man möglichst viel Leistung für möglichst wenig Geld will.
  • Auaa2@guest , 17. März 2011 16:08
    *60GB SSD _plus_ Striped Raid = König

    Irgendwie wurde mein Pluszeichen gefressen
  • JTRch@guest , 17. März 2011 18:04
    Kann man auch eine SSD herkömmlich für das OS verwenden und eine zweite als Cache für die normalen Festplatten? Kann man definieren für welche Laufwerke der Cache gelten soll?
  • benkraft , 17. März 2011 20:56
    Zitat :
    Kann man auch eine SSD herkömmlich für das OS verwenden und eine zweite als Cache für die normalen Festplatten? Kann man definieren für welche Laufwerke der Cache gelten soll?

    Ja, genau das kann man über die RST-Sofwtare machen. Man kann also zwei SSDs reinstecken und eine HDD, dann die eine SSD z.B. als Systemlaufwerk und die andere als Cache-Laufwerk für die Festplatte.
  • Anonymous , 18. März 2011 11:40
    Schnell, schneller am schnellsten irgendwann ist Schluß mit dem Geschwindigkeitswahn!
  • drno , 22. März 2011 19:38
    @doll-by-doll Zustimmung! Und? Das ist jetzt der Interims-Chipset Z68 zum Interims-Sockel 1156? Der langt dann bis zu den neuen Weihnachtsgeld-CPU's ab November 2011? Wo bleibt der X68? Kommt der noch? Wenn nei diesem Zeug die Macken raus sind, wird bestimmt alles eingestampft. Wie ich schon immer sagte: Die "Zukunftsfähigkeit" oder Nutzungsdauer der neueren PC Hardware tendiert dann ergo bald zwischen besserer Kondensmilch und einfachem Erdbeerjoghurt?

  • Crass Spektakel@guest , 10. April 2011 10:57
    Ein Vögelchen hat mir gerade gezwitschert daß man das SSD-Feature der Z68-Baureihe bei sämtlichen Intelchipsets bis zurück zum 945 verwenden kann: Man müsse nur die PCI-IDs in den INF-Dateien patchen.
  • hamsummit@guest , 12. April 2011 20:44
    weiss jemand ob es möglich wäre, eine 40/64GB SSD z.B. in zwei partitionen zu teilen:
    20GB Windows
    Rest Cache
    oder wäre das nicht möglich?
  • derGhostrider , 13. April 2011 02:06
    @Ben:
    Gerade erst die Antwort gesehen.

    Oh, daß das dermaßen gelöst ist, hätte ich nun nicht gedacht. Also sozusagen ein art DSP für speziell solche Aufgaben. Intel scheint extrem in diese Richtung zu schwenken. Die Crypto-Engine der neuen CPUs ist nichts anderes.
    So kommen dann vermutlich auf diese Weise "hintenrum" die many-Core-Systeme. Es wird nicht wirklich breitgetreten, aber kleine Flecken der Siliziumfläche übernehmen bei Bedarf hochgradig spezialisierte Aufgaben, die von den allzweck Baukästen (x86 Kerne) einfach nur unzureichend flott erledigt werden können.

    Das gefällt und erklärt die Ergebnisse. Danke!
  • FrankySt72 , 19. April 2011 03:17
    1) Wie sieht damit eine Multi-Monitor-Konfiguration aus?
    2) Könnte man damit auch eine RAID-Konfiguration beschleunigen?
  • optemos@guest , 29. April 2011 16:55
    @Auaa: Was soll das? Dein Kommentar hat nichts mir Virtu und Quicksync zu tun. Plötzlich geh's um SSD's und andere Personen machen bei dem halblschlauen "Themenwechsel" auch noch mit. So ein Schwachsinn.
  • drno , 30. April 2011 08:16
    To be Closed!
  • Ballerlocke , 7. Mai 2011 15:26
    die einzige möglichkeit wo es sinnmacht mit den catch ist es doch wen es möglich wär bei zb 24g arbeitsspeicher davon 18,6 gb als catch zu nutzen.
    das würde für mch sinn machen und die kosten sind viel geringer als eine ssd.