Das UEFI des Z68 Pro3 ähnelt dem der High-End-Produkte von ASRock, indem es Zugriff auf eine Vielzahl von Overclocking-Bedienelementen bietet.

Das zeigt sich beispielsweise daran, dass ASRock dem Nutzer volle Kontrolle über die CPU-Spannung gibt. Dazu gehören ein Spannungs-Booster für Intels Turbo-Boost-Modus sowie Frequenz- und Multiplikator-Einstellungen. Advanced Turbo 50 von ASRock bietet angeblich eine einfache Übertaktung um 50%, scheint angesichts der Auswahl von LGA 1155-Prozessoren, die unter den abgeriegelten Multiplikatoren leiden, fast schon absurd und schränkt das vor allem auf Enthusiasten ausgerichtete Tweaking deutlich ein. Die einzigen Chips, die hier wirklich in Frage kommen, sind der Core i7-2600K und der Core i5-2500K.

ASRock bietet deutlich mehr Einstellungen im Kapitel Spannung an, als wir gemeinhin nutzen würden, um ein wenig mehr aus unserer CPU herauszuholen und bietet zudem iGPU-Spannungseinstellungen fürs Übertakten integrierter Grafik. Allerdings konnten wir keine Anpassung für das iGPU-Multiplikator finden, mit der man diese Spannungserhöhung auch nutzen könnte.


Primäre und sekundäre Speicher-Timings lassen sich ebenfalls konfigurieren, obwohl das unnötigerweise in zwei Schritten durchzuführen ist. Jedes Timing muss zunächst auf “Manuell” eingestellt werden, bevor ein Feld mit weiteren Optionen angezeigt wird, in dem man einen eigenen Wert bei der Latenz einstellen kann.
- 100 bis 150 Euro für Z68: Fast erschwinglich
- ASRock Z68 Pro3
- Z68 Pro3 Firmware
- Biostar TZ68A+
- TZ68A+ Firmware
- Gigabyte Z68XP-UD3
- Z68XP-UD3 Firmware
- Intel DZ68DB
- DZ68DB Firmware
- MSI Z68A-GD55
- Z68A-GD55 Firmware
- Testkonfiguration
- Benchmarks: Crysis und F1 2010
- Benchmarks: Just Cause 2 und Metro 2033
- Benchmarks: Audio- und Video-Encoding
- Benchmarks: Produktivität
- Overclocking
- Leistung, Abwärme und Effizienz
- Fazit