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Intel DZ68DB

Fünf Mainboards mit Intels Z68-Chipsatz im Härtetest
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Intels ATX-Motherboards normaler Größe bestätigen oftmals unsere Vermutungen, dass microATX-Boards ebenfalls mit sämtlichen Funktionen ausgestattet sein können. Immerhin bringen viele ATX-Designs gegenüber ihhren kleineren Verwandten meist einfach nur zusätzliche Steckplätze mit, nicht aber mehr Funktionen. Leser, die davon ausgehen, dass der Kauf eines derartigen Produkts im Vergleich zum gehobenen Kompaktsegment auf Kosten der Funktionalität, Performance und Stabilität geht, dürften sich darüber freuen, dass es bei diesem Produkt in erster Linie um Stabilität geht und das Board ausreichend Funktionalität bietet, um die anderen Vorurteile zu widerlegen.

Das DZ68DB bietet zusätzlich zu diversen Videoausgängen auch einen DisplayPort, wodurch jeder mit einem VGA-Monitor einen DVI-auf-VGA-Adapter benötigt. Die Adapter sind preiswert und das alte Interface wird so selten benutzt, dass es glücklicherweise langsam von der Bildfläche verschwindet.

Auf der Oberseite des DZ68DB befindet sich ein sehr kleiner Spannungsregler, dessen geringere Dimensionierung auf Preiseinsparungen und nicht etwa das Layout zurückzuführen sind. Mit einem Preis ab 105 Euro ist das DZ68DB denn auch im unteren Bereich des heutigen Testfeldes angesiedelt.

Das DZ68DB steht preislich gesehen in direkter Konkurrenz zum Biostar TZ68B+. Das Board von Biostar ist allerdings in erster Linie als preiswerte Overclocking-Plattform gedacht, während das DZ68DB vor allem auf Flexibilität ausgelegt ist. Der kleinere Spannungsregler genießt zusätzlichen Überspannungsschutz. Außerdem nutzt Intel alle 14 USB 2.0-Ports, die der Chipsatz bereit stellt. Acht davon befinden sich auf vier internen Ports für Geräte, die an der Gehäusevorderseite angeschlossen werden können.

Obwohl das Layout des DZ68DB scheinbar auf einem kleineren microATX-Design basiert, hebt es sich insofern von diesem Design ab, indem man den vorderseitigen Audioanschluss an die untere Rückseite verlegt hat. Für microATX-Versionen haben wir keine alternativen Lötstellen gefunden.

Dem DZ68DB liegen lediglich zwei SATA-Kabel bei. Witzig und leicht anachronistisch: Intel legt auch weiterhin einen traditionellen Anschluss-Layout-Aufkleber für die Innenseite des Gehäuses mit in die Box. Systemanbieter werden das sicher zu schätzen wissen, doch den meisten Heim-Anwendern wäre wohl ein drittes SATA-Kabel lieber gewesen.

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