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HyperFormance und Virtual Vsync in Spielen

Intels Z77-Chipsatz im Test: Mehrwert durch USB 3.0 und Lucidlogix MVP
Von , Thomas Soderstrom

Wir lassen uns bei unserer Spieleauswahl nicht von Herstellervorschlägen beeinflussen. Schließlich sucht man sich ja auch nicht sein nächstes Spiel danach aus, was der heimische PC kann, sondern umgekehrt. Man erwartet, dass die Plattform mit der eigenen Spielesammlung klarkommt.

Beispielsweise steht das beliebte Battlefield 3 auf der Liste der nicht von Lucidlogix validierten Spiele. Dennoch können wir sagen, dass Virtu MVP in Version 2.1.110 recht brauchbar damit harmonierte. Leider sah das bei neueren Versionen von Virtu MVP anders aus, und das Spiel wollte gar nicht erst starten.

Virtu MVP sorgt in Battlefield 3 bei 2560x1600 für schlechtere Performance, egal welche der Technologien man aktiviert oder kombiniert. Natürlich würde man Virtual Vsync ohnehin nicht bei dieser Auflösung aktivieren, weil die Bildrate bereits unter 60 FPS liegt. HyperFormance sorgt in anderen Auflösungen für einen merklichen Performance-Schub. Die merkwürdigen Ergebnisse bei 1280x720 können wir uns allerdings nicht erklären.

Mit DiRT 3 kam HyperFormance überhaupt nicht zurecht. Sobald wir diese Funktion aktivierten, lieferte uns Virtu MVP eine Fehlermeldung, und wenn wir sie ignorierten schmierte uns das Spiel so hart ab, dass wir es danach sogar neu installieren mussten. Will man hingegen nur das Tearing minimieren, kann man problemlos Virtual Vsync aktivieren und muss dabei nur auf sehr wenig Performance verzichten.

HyperFormance bringt in Metro 2033 und Skyrim praktisch keine Vorteile, außer die durch Virtual Vsync verlorene Performance wieder auszugleichen. Standardmäßig ist es bei beiden Spielen deaktiviert, und in Metro 2033 zeigten sich merkwürdige Artefakte, wenn die Funktion erzwungen wurde.