AMD Zen: Chipsätze haben Probleme mit USB 3.1

Mit der Entwicklung der Zen-Prozessoren kommt AMD allem Anschein nach gut voran: Die Ausbeute in der Chip-Fertigung soll gut sein, in Kürze sollen erste Test-Chips ausgeliefert werden.

An anderer Stelle läuft die Entwicklung dagegen weit weniger rund. Wie Digitimes berichtet gibt es Probleme bei den Chipsätzen, die nicht mehr von AMD selbst, sondern von ASMedia entwickelt werden. Eine entsprechende Kooperation wurde vor zwei Jahren geschlossen.

Die Schwierigkeiten liegen den Informationen zufolge bei dem integrierten USB-3.1-Controller, der nicht die Übertragungsgeschwindigkeiten erreicht, die eigentlich möglich wären.

Die Board-Hersteller befürchten nun, dass zusätzliche Retimer und Redriver notwendig werden könnten, die zu steigenden Kosten führen könnten. AMD erwägt scheinbar, diese zusätzlichen Chips bei Drittherstellern einzukaufen und mit den Zen-Chipsätzen auszuliefern.

ASMedia besteht dagegen auf der Funktion seiner Chipsätze, die die entsprechenden Zertifizierungsprozesse durchlaufen haben.

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21 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    ASmedia soll dankbar für die Chance sein, die A****backen zusammenkneifen und das in Ordnung bringen -.-
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  • amd64
    Ich halte von ASMedia eigentlich gar nix. Das sieht doch schon wieder nach Fail mit Ansage und Anlauf aus. WTF, die lässt man doch keine Southbridge bauen :pfff:
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  • Ork Diktator
    Eine Seite schreibt was basierend auf Aussagen irgendwelcher ominösen anonymen Quellen und alle anderen schreiben ab. Journalismus21... großartig.
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