AMD will noch in diesem Jahr eine 7-nm-GPU vorstellen

AMD-CEO Lisa Su konnte bei der Vorstellung der Quartalszahlen nicht nur einen deutlichen Zuwachs bei den Erträgen von rund einem Drittel vermelden, sondern verriet auch eine Reihe von Details zu künftigen Entwicklungen des Herstellers. Dabei wurden einmal mehr die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre - bzw. Maßnahmen, um diese zu schließen - thematisiert. Die AMD-Chefin erklärte erneut, dass die Auswirkungen aufgrund der architektonischen Unterschiede bei weitem nicht so gravierend sind, wie beim Konkurrenten Intel. Dennoch werden weitere Maßnahmen ergriffen.

Mit dem ersten Update der Zen-Prozessoren, bei denen mit verhaltenen Verbesserungen sowie einer Verringerung der Strukturbreite von 14 auf zwölf Nanometer gerechnet wird, werden Patches auf der Microcode-Ebene eingeführt. Mit der ersten großen Überarbeitung der Architektur, die dann als Zen 2 bezeichnet wird und mit der auch die Einführung des 7-nm-Fertigungsprozesses einhergehen soll, werden weitere Sicherheitsfunktionen auf der Hardware-Ebene eingeführt.

Noch mehr aufhorchen lässt jedoch eine andere Ankündigung Sus: Bisher wurde davon ausgegangen, dass die erste GPU, die in einer Strukturbreite von sieben Nanometern gefertigt wird, auf der Navi-Architektur basiert. Erste Gerüchte stellten einen Launch noch in diesem Jahr in Aussicht, zuletzt zeichnete sich jedoch eine Vorstellung 2019/2020 ab. Dennoch scheint AMD noch in diesem Jahr eine 7-nm-GPU präsentieren zu wollen. Es wird sich dabei jedoch um einen Grafikchip handeln der auf der aktuellen Vega-Architektur basiert.

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  • lock_and_load
    Mal sehen ob es endlich wieder Konkurrenz zu den Nvidia Gaming Karten gibt oder ob es nochmal ein Mining-BullS*** wird... bin insgesamt gespannt was daraus entsteht
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