Asus Zenfone 4: Drei Modelle mit leistungsstarken Kameras ud großen Akkus

Mit seiner neuesten Zenfone-Generation hat sich Asus zumindest in Europa etwas Zeit gelassen: Was in anderen Erdteilen längst bei den Händlern liegt, wurde nun auch für die hiesigen Märkte vorgestellt.

Das neue Topmodell unter den Asus-Smartphones ist das Zenfone 4, das mit einem 5,5 Zoll großen Full-HD-Display den Phablets  zugeordnet werden kann. Neben der Front wird auch die Rückseite von Gorilla Glas überdeckt. Beim Prozessor setzt der Hersteller auf Qualcomms Snapdragon 630, der auf acht Cortex-A53-Kernen basiert, die von ARM entwickelt wurden. Außerdem gehört en X12-LTE-Modem zum Prozessor.

Dem SoC steht zudem ein vier Gigabyte großes LPDDR4-Arbeitsspeicher zur Seite, der Datenspeicher ist mit einer Größe von 64 Gigabte bemessen. Außerdem gibt es für zwei Jahre einen 100 Gigabyte großen Speicherplatz in der Google-Cloud sowie einen Steckplatz für microSDXC-Karten, die bis zur maximalen Größe von zwei Terabyte unterstützt werden.

Daneben folgt Asus dem Trend hin zu einer Dualkamera. Im Zenfone 4 wird ein Sony-IMX362-Sensor verbaut, der eine Auflösung von zwölf Megapixeln leistet und aufgrund besonders dicker Pixel eine hohe Lichempfindlichkeit bieten soll, die sich in einem Blendwert von f/1,8 manifestiert. Außerdem kommt ein weiterer Acht-Megapixel-Sensor zum Einsatz, mit dem sich Weitwinkelaufnahmen mit einem Blickwinkel von 120° realisieren lassen sollen.

Das Zenfone 4 soll für 499 Euro zu den Händlern kommen.

Auch beim Zenfone 4 Selfie Pro steht die Kamera im Zentrum, allerdings steckt Dualkamera in diesem Fall nicht in der Rückseite, sondern in der Front. Kombiniert werden ein 24-Megapixel- und ein Fünf-Megapixel-Sensor, die in ihrem Zusammenpiel ebenfalls für besondere Weitwinkel-Aufnahmen sorgen sollen. Auf der Rückseite wird ein 16-Megapixel-Sensor installiert.

Beim Prozessor wird in diesem Fall auf Qualcomms Snadragon 625 zurückgegriffen, der ebenfalls acht Cortex-A53-Kerne mitbringt, die Vergleich zum 630 jedoch "nur" mit 2,0 GHz getaktet werden. Der vier Gigabyte große Arbeitsspeicher entspricht dem LPDD3-Format, der Datenspeicher umfasst ein Volumen von 64 Gigabyte. Für den Netzwerkzugriff steht ein X9-LTE-Modem bereit. Und wie beim Zenfone 4 gibt es 100 Gigabyte gin der Google-Cloud sowie einen microSDXC-Steckplatz für Karten mit einer Größe von bis zu zwei Terabyte.

Als Preis werden von Asus 444 Euro aufgerufen.

Vom Zenfone 4 Max gibt es zwei Modelle die sich zum einen durch die Displaygröße und den Prozessor unterscheiden. Die kleinere Version wird mit einem 5,2-Zoll-Display bestückt, bei der zweiten Variante misst die Bildschirmdiagonale 5,5 Zoll. In beiden Fällen muss sich der Nutzer mit einer einfachen HD-Auflösung zufrieden geben.

Im Inneren steckt bei der größen Variante Qualcomms Snapdragon 430, ein Achtkern-SoC auf Basis der Cortex-A53-Architektur, das einen Takt von 1,4 GHz leistet, beim kleineren Modell wird der Snapdragon 425 verbaut, der über vier der Kerne verfügt. In beiden Fällen wird ein LDDR3-RAM mit einer Größe von drei Gigabyte verbaut. Daneben gibt es auch bei diesen beiden Zenfone-Modellen 100 Gigabyte in der Google-Cloud und einen Kartenschacht, der sich auch auf zwei Terabyte große microSD-Karten versteht.

Auf der Rückseite bietet Asus eine Dualkamera, die aus einem 13- und einen Fünf-Megapixel-Sensor zusammengesetzt wird, die Weitwinkelaufnahmen mit bis zu 120° überzeugen soll. Die Frontkamera bewerkstelligt eine Bildqualität von acht Megapixeln. Das eigentliche Highlight soll jedoch ein 5000 mAh großer Akku sein, der zu ausgedehnten Laufzeiten führen dürfte.

Das Zenfone 4 Max soll je nach Ausführung entweder 269 oder 299 Euro kosten.

Bei allen drei Smartphones wird Android 7.1.1 installiert, dem die hauseigene ZenUI übergezogen wird. Diese liegt beim Zenfone 4 und beim Zenfone 4 Selfie Pro in der Version 4.0 vor, beim Max wird die Version 3.75 zur Verfügung gestellt. Unterm Strich ist die Software-Installation damit eine Enttäuschung: In dieser Preisklasse hätte man auch die aktuelle Variante des Google-Betriebssystem, 8.0 (Oreo), erwarten können.

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