Asus ZenWatch vor dem Aus

Als Asus 2014 die erste Generation der ZenWatch präsentierte, gab sich die Branche noch euphorisch: Smartwatches sollten das "große Ding" der kommenden Jahre werden und bald an so ziemlich jedem Handgelenk baumeln. Kritische Stimmen, die den Sinn und Zweck eines zweiten Displays fürs Smartphone - also ein Mobilgerät - in Frage stellten, wurden kaum wahrgenommen, sollten jedoch recht behalten.

Zuletzt konnten lediglich zwei Hersteller größere Erfolge vorweisen: Samsung und Garmin. Die Koreaner setzen seit der Gear S3 auf eine größere Unabhängigkeit von anderen Mobilgeräten, indem etwa ein LTE-Modem integriert wurde. Garmin hat dagegen die Sportler im Fokus.

Asus Zenwatch 3 ist mit einem Qualcomm-Snapdragon-2100-SoC, einem vier Gigabyte großen Speicher und einem 1,39 Zoll großen AMOLED-Display zwar technisch auf der Höhe der Zeit. Nach wie vor fehlen jedoch Merkmale, die ihrem Nutzer einen echten Mehrwert liefern.

Dementsprechend gering sind die Verkaufszahlen. Mittlerweile finden nur noch 5000 bis 6000 Modelle im Monat einen Käufer. Nach Informationen von Digitimes wird der Hersteller daraus nun Konsequenzen ziehen und die Produktion von Smartwatches einstellen.

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1 Kommentar
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  • Tesetilaro
    Wie ich schon zich mal gesagt hatte - Kaum einer will noch ein Gerät das ständig an der Steckdose hängt...
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