Athlon XP 3000+ mit mehr Cache, Fortsetzung

AMD Athlon XP alt gegen neu: Links der Thoroughbred "B" und rechts der Barton.
Insidern ist schon seit längerem bekannt: Das Design des AMD Athlon ist von vorn herein nicht für extrem hohe Taktraten ausgelegt, wobei die Taktsteigerung aktuell bei mehr als 300 Prozent (XP 3000+ mit 2166 MHz) angelangt ist - wenn man von den 500 MHz der ersten Slot-A-CPU ausgeht. Das verdient auf jeden Fall Respekt, Intels P4 müsste bei der gleichen Betrachtungsweise 5,2 GHz (ausgehend von 1,3 GHz) erreichen.
Es ist weiterhin kein Geheimnis, dass der Thoroughbred "B" (beispielsweise für die XP 2800-Variante) in der Produktion einige Schwierigkeiten bereitet hat, denn nur handverlesene und mit einer speziellen Markierung versehene Exemplare sind bei der Presse gelandet. Bereits am 1. Oktober 2002 AMD auf Zeitreise: Athlon XP 2800+ mit Dual-DDR hatten wir den XP 2800+ im Test und Intel reagierte prompt mit dem P4 samt 3.06 GHz und HT-Technik.
Seit diesen Tagen steht AMD erneut unter Zugzwang, so dass der XP 3000+ jetzt gerade noch rechtzeitig kommt. Damit arbeitet der derzeitige Barton-Athlon in Topversion mit einer niedrigeren Taktrate als der bisher bekannte XP 2800+ auf Thoroughbred-B-Basis. Noch Fragen?
Ein Blick ins AMD-Datenblatt zeigt, dass die Verdoppelung des L2-Cache ein Model-Rating von 300 Punkten ausmachen soll, da der Athlon XP 2700+ mit dem gleichen Takt wie der XP 3000+ arbeitet. Wir haben dazu sehrumfangreiche Untersuchungen und Tests durchgeführt.
