Fazit: Maxtor spurtstart, Fujitsu mit Kondition
Unsere Benchmark-Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Sowohl die Zugriffszeiten als auch Transferleistungen aller drei Kandidaten liegen auf hohem Niveau: 70 MB/s schafft die Maxtor, die beiden anderen sind ganz knapp darunter. Bei den Zugriffszeiten ist die Atlas 10K IV mit nur 7,6 ms die schnellste, Fujitsus MAP-Laufwerk mit 8,1 ms jedoch nicht gerade langsam.
Anders sieht das Ergebnis aus, wenn diese Festplatten in High-End Desktop-Systemen dienen sollen. Der Applikationsbenchmark WinStone 99 2.0 zeigt deutliche Unterschiede. Die Cheetah 10K6. verliert hier etwas an Boden - Windows-Anwendungen wurden bei ihrer Entwicklung offenbar kaum berücksichtigt. Punkten kann sie wiederum mit der höchsten Burst-Performance.
Für ihre Höchstleistung kommt die Atlas 10K IV ordentlich ins Schwitzen; das Fujitsu-Laufwerk bleibt etwas kühler als die Konkurrenten.
So richtig abräumen kann Fujitsu auch hinsichtlich der möglichen I/O-Performance. Unsere beiden Testprofile simulieren das Anfrageaufkommen typischer File- und Webserver. Sowohl bei geringer als auch bei hoher Anfragetiefe (Command Queue Depth) rennt die MAP-Serie den Konkurrenten davon - ein eindeutiges Anzeichen erheblicher Optimierungen für Server.
Seagate und Maxtor halten sich hier etwa die Waage. Während die Atlas 10K IV bei kurzen Anfragetiefen geringfügig schneller reagiert, kommt die Seagate erst bei hohen Anfragetiefen in Fahrt.
Alles in allem zeigt sich deutlich: Maxtor erzielt die höchste Roh- und Applikationsperformance, während Fujitsu vor allem bei Serveranwendungen die Muskeln spielen lässt.