Bill Gates will die Toilette neu erfinden

Sylvia Mathews Burwell, Präsidentin des globalen Entwicklungsprogramms der Foundation, sagte auf der AfricaSan3 Conference in Kigali (Runada), dass Toiletten seit Jahrhunderten nach den gleichen Prinzipien funktionieren und nur für 2,6 Milliarden Menschen auf der Welt zur Verfügung stehen. Die Tatsache, dass Toiletten nicht überall verfügbar sind, ist ein monumentales Hygiene-Problem und Grund für das Aufkommen und die Verbreitung von Krankheiten, die für die Hälfte aller Krankenhauspatienten in Entwicklungsländern verantwortlich sind.

Die Toilette der Zukunft soll keine signifikante Infrastruktur benötigen, ohne Wasser funktionieren und menschliche Abfälle in Energiequellen verwandeln. Fäkalien könnten beispielsweise in Bio-Treibstoffe, Dünger und sogar Trinkwasser konvertiert werden. Laut Mathews Burwell könnte die "Toilette 2.0" eine Elektrizitätsquelle sein, die vor Ort Frischwasser aus Urin extrahiert und Mineralien und biologische Aktivkohle produziert.

Laut der Foundation ist das Darlehen Teil eines insgesamt 41,5 Millionen US-Dollar umfassenden Investments in den Bereiche Wasser, Entsorgung und Hygiene.

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