Acer soll zur Holding umgebaut werden

Acer steht unter Druck. Die Geschäfte laufen längst nicht mehr so mühelos, wie in früheren Jahren als dem einstigen Notebook-Spezialisten die Klapprechner nahezu aus der Hand gerissen wurden, wenngleich im dritten Quartal ein Wachstum von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreicht wurde.

Nun scheint der Acer-Gründer Stan Shih Konsequenzen ziehen zu wollen und kündigt einen tiefgreifenden Umbau seines Unternehmens an: Aus Acer soll eine Holding werden, die einzelnen Tochtergesellschaften sollen als unabhängige Unternehmen agieren und zumindest teilweise nach und nach an die Börse gebracht werden. Allerdings soll zumindest die Stimmenmehrheit bei den zu Aktiengesellschaften umgewandelten Acer-Töchter behalten werden.

Auf diesem Weg scheint Shih die Entwicklung neuer Gerschäftsfelder schneller vorantreiben zu wollen und gleichermaßen die Übergabe des Unternehmens an die nachfolgende Generation erleichtern zu wollen. Wenig verwunderlich ist, das mit der Umstruktierung Acers die jüngeren Führungskräfte stärker eingebunden werden sollen.

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