Adobe schließt Lücken in Acrobat

Insgesamt acht Sicherheitslücken will Adobe mit den Updates von Adobe Reader und Acrobat 9.2 auf 9.3 laut dem aktuellen Security Bulletin schließen. Der Hersteller rät Nutzern der Programme unter Windows-, Mac- und Unix-Systemen dringend zum Versionssprung: Wer Acrobat 8.1.7 oder eine frühere Version einsetzt und nicht auf die 9er-Variante umsteigen will oder kann, der soll laut Adobe auf Acrobat beziehungsweise Adobe Reader 8.2 updaten.

Über mehrere der nun geschlossenen Lücken ist es Angreifern möglich, durch manipulierte PDF-Dateien Zugriff auf Rechner zu erhalten. So hatte das Internet Storm Center erst vor wenigen Tagen vor einer entsprechenden Lücke in den Adobe-Programmen gewarnt (siehe »Erneut Angriffe durch PDF-Dateien«).

Adobe-Betatester müssen die aktuellen Patches nicht per Hand herunterladen. Sie testen mit dem Patchday erstmals Adobes Updatemechanismus, der den Adobe Reader im Hintergrund aktualisiert. Wird diese Funktion für alle Anwender eingeführt, soll sie auch abzuschalten sein. Gedacht ist das »stille Update« vorwiegend für Privatanwender, die sich nicht um das Update-Management kümmern wollen.

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