Full ATX und All-In-One? Ein weltexklusiver Test der AIO Drone Station mit schwerer Crossover-Technik

Mainboardeinbau

Der Body als Korsett des Ganzen

Dazu muss ich dann doch noch eine Bemerkung voran stellen, denn der Body selbst ist zwar recht solide, jedoch absolut kein High-End. Die Pulverbeschichtung könnte nämlich durchaus etwas haltbarer sein, was auch auf das dünne Blech zutrifft, da die darin hinein geschnittenen Gewinde nicht sonderlich widerstandsfähig sind. Kein wirkliches Manko sind hingegen die abwesenden Gummieinlagen für die Kabeldurchführungen oder wiedereinsetzbare Slotblenden für die Erweiterungskarten. Hier muss statt dessen mit etwas roher Gewalt die im Weg stehende Einweg-Abdeckung herausgebrochen werden, was aber zu verschmerzen sein sollte.Der Hersteller hat den Body genau so ausgesucht, dass man den anvisierten Inhalt gerade so hineinbekommt. Viel Platz nach oben und unten ist dann nicht mehr und ich habe nicht nur wegen der notwenigen Kabelzuführungen die beiden Lüfter aus dem Deckel entfernt. Das Mainboard habe ich ohne ATX-Blende verbaut, da man diese im Gehäuse eh nicht benötigt und dadurch gleichzeitig noch etwas mehr Airflow dazu gewonnen.Als Nächstes werfen wir noch kurz einen Blick auf die bereits auf den Seiten 6 und 7 beschriebenen Erweiterungskarten, die sich nun in trauter Dreisamkeit aneinander kuscheln. Mehr als eine Dualslot-Karte kann man allerdings nicht mehr einsetzen, wobei der Platz in der Länge mit über 40 cm wohl für jedes Modell ausreichend sein dürfte.Die meisten Anschlüsse zum Frontpanel nutzen externe Stecker, was das Anschließen deutlich vereinfacht..Zu guter Letzt muss man eigentlich nur noch die Kabel des Front-Panels am Mainboard anschließen, nachdem man den Body wieder in das eigentliche Gehäuse eingesetzt hat. Fertig.Ein kleiner Tipp noch für die Erstinbetriebnahme mit geöffnetem Gehäuse. Den Body kann man mit einem temporär angebrachten Kabelbinder vor dem Herauskippen bewahren, da er schräg und kopflastig im Gehäuse steht und ohne Sicherung herauskippen kann. Da es aber lästig ist, stets und ständig die Rückseite zu fixieren, ist diese befristete Lösung am praktibelsten.

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12 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    Das ist jetzt schon irgendwie ein Spielzeug für die großen Jungs, schön muß so ein Leben als Redakteur / Schreiberling sein mit solchen Spielsachen :P
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  • FormatC
    Nee, solange das nebenher in Stress ausartet... Sagen wir es mal so - solche Rosinen findet man nicht allzu oft und der Alltag ist um ein Vielfaches unromantischer
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  • Tesetilaro
    Schon klar, hin und wieder sein Dir die Rosinen aber gegönnt...
    Minilautsprecher zu testen stelle ich mir jetzt auch irgendwie unspannend vor *g*

    Mal davon ab, hatten wir es vor einigen Wochen nicht mit Rosa, was ist drauss geworden?
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  • alterSack66
    Wenn ich nicht schon meine Lok hätte wär das was für mich gewesen.
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  • besterino
    Ich find's echt saukewl! Was anderes, man hat sich Gedanken gemacht und die E*** in der Hose, es quasi vernünftig umzusetzen. Danke für den Test!
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  • besterino
    Ich find's echt saukewl! Was anderes, man hat sich Gedanken gemacht und die E*** in der Hose, es quasi vernünftig umzusetzen. Danke für den Test!
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  • QuFu
    Hmm, hatte schon öfter drüber nachgedacht, mal einen Koffer-PC zu bauen. Ein geräumiger Aluminumkoffer sollte dafür ganz passabel sein. Alle benötigten "Zutaten" sind am Ende immer noch billiger als ein richtiges Gamer-Notebook.
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  • FormatC
    So schaut es aus. Und Bizeps hat man dann auch. Dreimal auf die LAN damit und Du stichst bei den Mädels die ganzen dürren Nerd-Spackos locker aus. Man kann auch Skills dazu sagen, Arnold.... :D
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  • Denken
    Der Haptik nach zu Urteilen, ist die Zielgruppe dieses Gehäuses ganz sicher nicht die Gaming-Community.
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  • FormatC
    Gute Frage - ich keine viele aus der Industrie, die regelrecht gesabbert haben ;)
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  • Tesetilaro
    an sich auch ein gutes Messesystem für Demos - "kompakt" + geschlossen + einsehbar + robust + power inside realisierbar etc.

    Für ne Techdemo auf ner Messe geradezu perfekt ;)
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  • FormatC
    Robust isses, es hat 3600 km zum Teil übelste Straßen überstanden
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