AMD entwickelt Standard für externe Grafikkarten

Gaming-Notebooks bieten zwar mittlerweile hohe Leistungen, die auch den Anforderungen anspruchsvoller Gamer gerecht werden. Allerdings sind derartige Systeme aufgrund ihres hohen Gewichts kaum mehr als echte Mobilgeräte zu bezeichnen.

Flache und leichte Ultrabooks machen sich auch an langen Arbeitstagen nicht unangenehm in der Tasche bemerkbar, sind aber wiederum für "echte" Spiele oft zu schwachbrüstig.

Schon seite Längerem arbeiten daher verschiedene Hersteller an Lösungen, mit der eine externe Grafikkarte an den Klapprechner angeschlossen werden kann. Die Erfolge waren an dieser Stelle bisher jedoch überschaubar.

Dennoch hat AMD den Glauben an derartige Lösungen noch nicht verloren: Der Hersteller möchte allem Anschein nach einen Standard für externe Grafikkarten etablieren, der für ein einheitliches Interface, Kabel und Treiber sorgen soll, sodass die Karten nach dem Plug'n'Play-Schema eingesteckt werden können.

Zu den technischen Einzelheiten wurden keine Details bekannt. Möglicherweise wird AMD auf USB 3.1 setzen, das die mit USB 3.0 erreichbaren Übertragungsraten von fünf auf 10 GBit/s verdoppelt.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • zeutan
    USB 3.1 halte ich für solche Sachen für viel zu schwachbrüstig. Wesentlich wahrscheinlicher ist da der Einsatz von PCIe 4.0 mit 1969 MB/s pro Lane. Derer 4 leisten nahezu das selbe, was bei PCIe 2.x noch das Maximum war. Mittelklasse-Grafik kommt wahrscheinlich sogar mit zwei Lanes aus.
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  • campi
    Sehe ich wie zeutan,
    USB 3.1 hat eine viel zu geringe Bandbreite für so etwas.
    Das einzig sinnvolle was ich mir aus heutiger Sicht vorstellen könnte wäre Thunderbolt 3
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