ARM: Softbank verkauft 25 Prozent der ARM-Anteile nach Saudi-Arabien

Der Telekommunikationskonzern Softbank sorgte im Sommer vergangenen Jahres für Schlagzeilen: Für rund 31 Milliarden Dollar übernahmen die Japaner den britischen Chipentwickler ARM, dessen Chip-Architektur aktuell die Grundlage von dem Großteil der aktuellen Smartphone-Prozessoren darstellt.

Nun gibt Softbank 25 Prozent der Anteile an einen Investmentfonds namens Vision Funds ab und erhält dafür rund acht Milliarden Dollar. Bei dem Fonds handelt es sich um eine finanzielle Kooperation mit dem Public Investment Fund of Saudi Arabia, die mit diesem Schritt einen ersten Teil der Einlage leisten.

Beide Unternehmen wollen in den kommenden fünf Jahren bis zu 100 Milliarden Dollar in die Förderung junger Technologieunternehmen stecken, der Kauf von ARM soll als richtungsweisend dafür gelten, welche Unternehmen auf der Interessenliste des Vision Funds stehen könnten.

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3 Kommentare
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  • Bohrdor
    Öl = Geld
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  • ShieTar
    Das reicht ja nicht. Iran, Irak, Russland, Venezuela, Nigeria und Angola exportieren ja auch Tankerweise Öl. Da sitzen aber demokratisch gewählte Regierungen, die einen Großteil der Öleinnahmen in den Staatshaushalt stecken müßen.

    Nur in Saudi Arabien fließen die Einnahmen direkt in die Taschen einer absolutistischen Monarchie, denen der Ärger der Bevölkerung mangels Wahlen völlig egal sein kann, und die deshalb mit dem Geld fröhlich auf den internationalen Finanzmärkten zocken können, während die Bevölkerung hungert.
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  • Bohrdor
    Du meinst wie der IWF und der Petrodollar?
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