Canonical verabschiedet sich von 32-Bit-Unterstützung

Canonical hat sich dazu entschieden bei Ubuntu einer der vermeintlich alten Zöpfe abzuschneiden: Mit der Version 17.10, die im kommenden Monat veröffentlicht werden soll, wird bei einer der populärsten Linux-Distributionen auf die 32-Bit-Unterstützung verzichtet – zumindest bei der Live-Variante. Bei der Standardausgabe von Ubuntu für Desktop und Server wird diese Maßnahme zunächst nicht umgesetzt.

Dieser Schritt könnte den Einstieg in einen gänzlichen Verzicht einer 32-Bit-Version bedeuten - insbesondere ältere Rechner können dann nicht mehr unter dem kommenden Ubuntu-Release genutzt werden. Aus Entwicklersicht ist der Schritt jedoch konsequent, denn Prozessoren mit einem 32-Bit-Befehlssatz befinden sich auf dem Rückzug, sodass mit dem Verzicht auf eine entsprechende Implementierung der Entwicklungsaufwand reduziert werden kann.

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2 Kommentare
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  • connor
    Da berichten aber andere Seiten anders darüber...

    Es betrifft ausschliesslich die 32bit LIVE-Medien...es gibt nach wie vor 32bit Ubuntu und man kann es installieren und benutzen.

    Merke: LIVE-Medium ist etwas anderes als Installationsmedium.

    Darüber hinaus: Kubuntu, Lubuntu oder Xubuntu soll es weiter auch als Live-Medien für 32-Bit-PCs geben.
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  • matthias wellendorf
    Da war das Wochenende geistig schon zu präsent, korrigiert.
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