Cooler Master MasterLiquid Maker 92: Kompakte Wasserkühlung

10 x 8,2 x 16,8 oder 10 x 14,2 x 11,9 Zentimeter ist der Wasserkühler je nach Positionierung groß und damit kaum ausladender als ein vergleichsweise kleiner Luftkühler: Die All-in-One-Wasserkühlung Cooler Master MasterLiquid Maker 92 soll jetzt auch in kompakteren Gehäusen CPUs leise, effektiv und effizient bei Temperatur halten.

Wasserblock, Pumpe, Radiator und ein 92er Lüfter stecken in einem Gehäuse, das je nach Positionierung des Mainboards horizontal und vertikal eingebaut werden kann. Wie es sich gehört sollen alle Ein- und Umbauvorgänge ohne Werkzeug erfolgen können.

Damit soll er dann Kühlleistungen erzielen, die nur mit wesentlich größeren Luftkühlern erreicht werden können. Mit weniger als 12 dBA Betriebsgeräusch und einer Lebensdauer von mindestens 50.000 Stunden soll dann für lange Zeit Ruhe herrschen. Der Lüfter, der sich nur bei Bedarf mitdreht, soll vor allem dafür sorgen, dass in der Nähe der CPU keine Hitzenester entstehen, die die Wirkung der Flüssigkeitskühlung untergraben.

Der Nachteil des ab Oktober verfügbaren Cooler Master MasterLiquid Maker 92: Eine Grafikkarte kann nicht mit in den Kreislauf einbezogen werden, wie es bei anderen Wasserkühlungen möglich ist. Als Stromanschluss reicht ein 4-Pin-Steckplatz. Einen Preis nannte Cooler Master noch nicht.

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5 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Kuge
    "Mit weniger als 12 dBA Betriebsgeräusch"? Ja, die Pumpe alleine!
    Laut Herstellerseite ist das Betriebsgeräusch der Lüfter mit "30 dBA (max)" angegeben.
    Ganz schön laut!
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  • samserious
    Welche Vorteile genau soll dieser Kühler gegenüber einem Luftkühler haben?
    Das man sagen kann "Jungä ey, isch hab Wassa Kühlunk" oder wie..
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  • zeutan
    Ich verwende seit ca. 15 Jahren eine (mehrfach gewechselte und aufgerüstete) WaKü für die CPU und kann bestätigen, dass sich die Vorteile zunehmend in Luft auflösen. Die CPU ist nicht mehr die Haupt-Heizung. Selbst mein betagter Phenom IIx6 1090K verblasst neben den aktuellen GraKas. Und der ist im Vergleich mit aktuellen Intel-CPUs ein richtiges Heizkraftwerk.

    Ich habe in dem Sommer die WaKü grob umgerüstet, um einen der letzten verbliebenen Vorteile einer individuellen Wasserkühllösung auszuschöpfen: den Radiator nach außerhalb des Gehäuses zu verlegen. Da sind dann aber äußerst leise Lüfter von größter Bedeutung, da man sie ja mehr oder weniger direkt hört. Vermutlich ist dies die finale Version. Ein weiteres Upgrade erscheint nicht mehr sinnvoll.

    Und nur um zu sagen, dass ich eine WaKü habe, ist mir der Spaß zu teuer.
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