Praxis-Test: DimasTech Bench Table Easy V3.0 im Selbstversuch

Testbenches sind irgendwie vergleichbar mit teurer Unterwäsche: weniger Material, dafür fast immer exklusiv und natürlich auch teuer. Obwohl wir seit Jahren Lian Li nutzen, stand diesmal ein Umzug in eine größere Dimension an. Natürlich dokumentiert...

So gewohnt oder vertraut bestimmte Produkte mit der Zeit auch werden, irgendwann stößt man an Grenzen oder ist nicht länger gewillt, weiterhin mit Einschränkungen und Kompromissen zu leben. Gerade im offenen Testaufbau kommt es dabei auf sehr viele Details an, denn ein exaktes und effizientes Arbeiten ist nun mal die Grundlage für einen guten Artikel. Wie bereits geschrieben, legt Lian Li den Fokus nicht mehr auf die seit Längerem angebotenen Benchtables, so dass ich das Angebot von DimasTech zum Fremdgehen ganz gern angenommen habe. Mit der DimasTech Bench Table Easy V3.0 steht für ca. 135 Euro ein nicht ganz billiges Produkt nunmehr auf meinem Prüfstand: Topp, Flop oder irgend etwas mittendrin?Entscheidend für die Wahl war die offensichtliche Größe und natürlich die versprochene Stabilität des Aufbaus. Vertrauenserweckend sieht der Spaß auf den Fotos ja auch aus; doch was wird mich im Laufe des Umbaus erwarten? Wohlgemerkt, hier geht es heute um einen dokumentierten Selbstversuch, denn ich will das gute Stück am Ende ja auch benutzen. Dass dies im späteren Verlauf dann auf gänzlich unerwartete Hürden stieß und mich auch mehrmals an das gern kolportierte Kopf-Tisch-Geräusch erinnerte, sei schon mal vorsichtig vorangestellt. Nein, ein boulevardgeschwängerter Verriss wird das garantiert nicht, das würde dem qualitativ doch hochwertigen Produkt wohl einfach nicht gerecht werden (und am Ende keinen interessieren). Aber es wird sicher für den Leser sehr interessant sein, wie und wo man ganz schnell einen Haufen Zeit einbüßen kann. Kommen wir als Nächstes zum Packungsinhalt und zu den technischen Daten, die sich allesamt ganz proper lesen und bestens zu meinen Vorstellungen eines rundherum gelungenen Produktes passen; nach dem Umblättern.

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4 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    hm, guter Ansatz - mangelhafte Umsetzung...
    deine Beschreibung klingt ein wenig nach Beta-Phase oder Prototypen test...

    Warum man dann allerdings einen solchen Prototypen der Presse / den Spezialisten nicht als solchen liefert, mit der Bitte um Feedback, ist mir ein Rätsel...
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  • FormatC
    Das Problem wird wohl sein, dass die sich mit dem Tooling übernommen haben. So etwas kostet extrem viel Kohle und wenn dann die Stückzahlen nicht stimmen, muss man die Preise anziehen oder am Zubehör sparen. Das ist ägerlich für den Kunden, aber was solls... SSD-Adapter und Frontpanel kann man ja kaufen, aber es ist schon ärgerlich, dass es nicht gleich mit dabei ist. Ich kaufe ja auch nicht ein Auto ohne Felgen.
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  • Tesetilaro
    Ich finde Frontpanel ist der größte Mangel eine SSD die ich ständig ein und ausbaue kann ich einfach baumeln lassen und wenn ich
    die dann doch länger drin lasse -> doppelseitiges Klebeband *g*

    Und in dem Fall eher Auto ohne Türschlüssel und Reservereifen, aber ich weiß was Du meinst ;)
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  • derGhostrider
    Die Kritik mit der Kompaktwasserkühlung kann ich nur teilweise nachvollziehen: Was kann ein Gehäusehersteller dafür, wenn die Schlauchlänge einer Kühllösung zu gering ausfällt?
    Und Bei Deiner Montage Radi innen, Lüfter außen: Warum nicht Lüfter->Radi->Gehäuse (von innen) und dann hinausblasend? Geht doch auch - auch wenn die Länge der Schläuche dann immernoch nicht ausreichend ist.

    Das man da nichtmal eine 2,5-Zoll Halterung für Platten oder SSDs hat, finde ich hingegen schlimmer. Es ist ja nunmal so ein Benchtable, also wohl für Tests aktueller (und zukünftiger) Hardware gedacht. Da würde ich ich erwarten, dass soetwas vorhanden ist. Und wenn es nur als absolutes Minimum eine Art Plastik-Einschub für einen der 3,5" oder 5 1/4" Schächte wäre.
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