Samsung Galaxy Note 8: Erste Bilder vom Phablet mit dem Stift

Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung im vergangenen Jahr ein Debakel erlebt. Wenige Tage nach dem Marktstart stellte sich heraus, dass die Integration des Akkus nicht optimal gelungen war, sodass sich dieser leicht selbst entzünden konnte. Daraufhin wurden alle verkauften Geräte eingesammelt und Monate später, mit einem kleineren Akku aufbereitet, in Indien auf den Markt gebracht.

Nun soll der Nachfolger neues Vertrauen aufbauen, wobei der Hersteller an den alten Qualitäten festhält: Das Display ist groß. Im Vergleich zum Vorgänger ist es von 5,7 auf 6,4 Zoll angewachsen. Allerdings wurden dafür - wie beim Galaxy S8 auch - die oberen und unteren Ränder verschlankt, sodass für den Bildschirm deutlich mehr Platz zur Verfügung steht.

Dafür zieht der Fingerabdruckscanner auf die Rückseite, und ist hier allem Anschein nach ebenso konzipiert wie beim S8. Er wird direkt neben den beiden Kameralinsen der neuen Dualkamera untergebracht und dürfte hinsichtlich der Positionierung und der Größe nicht überall auf Gegenliebe stoßen.

Zu den technischen Details wurden keine weiteren Details bekannt. Vermutlich sitzen hinter dem Bildschirm die neuesten Ausformungen von Qualcomms Snapdragon- und den hauseigenen Exynos-SoCs. Der Arbeitsspeicher dürfte mit wenigstens vier Gigabyte dimensioniert sein, während der Datenspeicher mindestens 64 Gigabyte groß sein wird. Für Details muss man sich an dieser Stelle wohl noch bis zur offiziellen Vorstellung am 23. August gedulden.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu Konkurrenz bleibt jedoch bestehen: Das Galaxy Note 8 ist eines der wenigen Smartphones bzw. Phablets, das mit einem Stift zur Bedienung ausgeliefert wird.

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3 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • geist4711
    wechselbarer akku? sonst ist sowas schon sondermüll wenn man es bekommt und somit nicht kaufbar.
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  • tux-job
    Aberaber lieber Geist4711... mal schön die geplante Obsoleszens bitte im Boot lassen!

    Schließlich muss ja auch an die armen Aktionäre gedacht werden... Wo kämen die denn sonst hin?

    1. der Akku muss bis in alle Ewigkeit geklebt, gelötet, genietet und zusätzlich geschraubt sein.

    2. Selbstredend bekommt er maximal 6 Monate Garantie/Gewährleistung, und

    3. Auch wenn das Phablet 6 Monate Garantie + 18 Monate Gewährleistung hat, so kann der Hersteller wenn der Akku nach 6 Monaten + 1 Sekunde kaputt geht natürlich überhaupt nichts mehr machen, denn schließlich ist ja nicht Gerät selbst am *rsch... sondern nur der Akku!

    Zudem ist es unabdingbar dem einfält... ehrm einfachen Käufer mindestens 800-1000€ abzunehmen. In UNSEREN Hände ist sein Geld nämlich viel Sicherer, als in seinen. Stellen Sie sich vor, er würde bestohlen werden? Ja wo kämen wir denn da hin?

    Aber wehe, das Gerät läuft noch nach 2 Jahren und einem Tag, dann müssen wir unbedingt unsere Entwicklungsabteilung verschlanken; Outgesourcetes Hirn verbreitet nämlich keine stinkenden Geruch in den eigenen Werkshallen, wenn es fault.

    Ginge es jedoch innerhalb der Gewährleistung kaputt, war es der Kunde. - Selbstredend ;-)
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  • Behrli
    Man könnte den Akku halt einfach wie LG beim G5 einbauen und wäre der Preis nicht so astronomisch würd ich es mir direkt kaufen.
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